Pallade Veneta - Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus

Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus


Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus
Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus / Foto: SAUL LOEB - SID

Trotz heftiger Kritik zahlreicher Fans sind die Los Angeles Dodgers der Einladung ins Weiße Haus gefolgt. Am Donnerstag (Ortszeit) überreichte Mark Walter, Besitzer des Baseball-Champions, US-Präsident Donald Trump einen personalisierten Meisterschaftsring und ein Trikot mit der Nummer 47. Die Dodgers hatten im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nacheinander die World Series der Major League Baseball (MLB) gewonnen.

Textgröße ändern:

Die Kritik der Fans an dem Besuch bei Trump war nach den Übergriffen der Einwanderungsbehörde ICE vor allem gegen spanischsprachige Migranten in Los Angeles entbrannt. Die Razzien in Textilfabriken, Autowaschanlagen und anderen Betrieben lösten Proteste aus, bei denen zahlreiche Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften verletzt wurden. Zur Fangemeinde der Dodgers gehören viele Lateinamerikaner.

Dem Besuch im Weißen Haus blieben die Profis Mookie Betts und Enrique Hernandez fern. Der Puertoricaner Hernandez erklärte, er kuriere eine Verletzung aus, wäre aber "ohnehin nicht hingegangen". Berichten zufolge kam auch Pitcher Edgardo Henriquez nicht nach Washington. Der japanische Superstar Shohei Ohtani nahm dagegen wie der Großteil der Mannschaft an der Zeremonie im Rosengarten teil.

Für das die Dodgers, die ihren Titel im vergangenen Jahr gegen die Toronto Blue Jays (4:3) erfolgreich verteidigt hatten, war es der zweite Besuch in zwei Jahren bei Trump. Die Oklahoma City Thunder, Champion der Basketball-Profiliga NBA 2025, hatten im März ihre Feier im Weißen Haus abgesagt, offiziell aus Termingründen. Ob die New York Knicks nach ihrem Titelgewinn im Juni der Einladung folgen, hat die Basketball-Franchise aus Trumps Heimatstadt noch nicht entschieden.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs

Isabel Gose kann bei der Schwimm-EM in Paris auf ihre vierte Medaille hoffen. Die Olympiadritte erreichte zwei Tage nach Silber über 800 m Freistil in 16:10,51 Minuten als Drittschnellste der Vorläufe das Finale über 1500 m. Ihre Magdeburger Vereinskollegin Maya Werner, Bronzemedaillengewinnerin über die kürzere Distanz, folgte der 24-Jährigen als Sechste (16:17,78) in den Endlauf am Freitag (19.56 Uhr).

Märtens kritisiert TV-Übertragung: "Absolute Schande"

Olympiasieger Lukas Märtens hat nach dem Rekordrennen seines Teamkollegen Johannes Liebmann bei der Schwimm-EM in Paris scharfe Kritik an der ARD geübt. "Dass das nicht im TV übertragen wurde, ist eine absolute Schande, finde ich", sagte der Magdeburger am Donnerstag mit Blick auf den deutschen Doppel-Erfolg am Vortag durch Liebmann und Vizeweltmeister Sven Schwarz über 800 m Freistil.

Weltmeisterkollege für Zidane: Barthez neuer Torwarttrainer

Der französische Nationaltrainer Zinedine Zidane hat sich die Unterstützung eines alten Weltmeisterkollegen in sein Team geholt. Wie der nationale Fußballverband FFF am Donnerstag mitteilte, wird der frühere Starkeeper Fabien Barthez neuer Torwarttrainer bei Les Bleus. Der 55-Jährige hatte 1998 gemeinsam mit Zidane die Heim-WM und zwei Jahre später auch die Europameisterschaft gewonnen.

Barcala plant baldige Rückkehr von Oberdorf

Für Fußball-Nationalspielerin Lena Oberdorf kommt der Supercup noch zu früh, ihr Comeback beim FC Bayern rückt aber näher. "Es ist beeindruckend, wie sie sich im Mannschaftstraining präsentiert. Sie ist mittlerweile mit vollem Kontakt dabei, es gibt für sie aktuell keine Einschränkungen mehr", sagte Trainer José Barcala dem SID: "Hoffentlich können wir in zwei Wochen anfangen, ihr Spielzeit zu geben."

Textgröße ändern: