Pallade Veneta - Medien: Guardiola sagt Italien ab

Medien: Guardiola sagt Italien ab


Medien: Guardiola sagt Italien ab
Medien: Guardiola sagt Italien ab / Foto: DARREN STAPLES - SID

Pep Guardiola wird nicht der neue Nationaltrainer Italiens. Das berichten verschiedene Medien. Nach intensiven Bemühungen der Verbandsbosse um Paolo Maldini lehnte der katalanische Starcoach das Angebot des viermaligen Weltmeisters ab, wie unter anderem Sky Sport Italia berichtete. Die Absage erfolgte demnach aus rein persönlichen und familiären Gründen.

Textgröße ändern:

Guardiola soll dem technischen Direktor Maldini und dessen Berater Leonardo seine Entscheidung in der Nacht zu Freitag mitgeteilt haben. Bis zuletzt hatte sich die italienische Verbandsspitze optimistisch gezeigt, den früheren Bayern-Trainer verpflichten zu können. Maldini und Leonardo waren am vergangenen Wochenende nach Barcelona gereist, um Gespräche mit Guardiola zu führen. Auch das Budget sollte für den Wunschkandidaten erhöht werden.

Die Suche nach einem Nachfolger für Gennaro Gattuso, der seinen Posten abtreten musste, nachdem Italien im März im Finale der europäischen Play-offs gegen Bosnien-Herzegowina verloren und zum dritten Mal in Folge eine WM verpasst hatte, geht somit weiter. "Wir stehen unter Zeitdruck", hatte Maldini zuletzt erklärt.

Auch mit Carlo Ancelotti wurde über den Posten gesprochen. Der Italiener steht aber noch bei Rekordweltmeister Brasilien unter Vertrag. Außer Guardiola und Ancelotti gehörten zudem Roberto Mancini, der bereits von 2018 bis 2023 an der Seitenlinie stand und Italien zum EM-Titel 2021 führte, sowie der 116-malige Nationalspieler Andrea Pirlo zur engeren Auswahl.

Guardiola war nach der vergangenen Saison nach zehn titelreichen Jahren bei Manchester City zurückgetreten und hatte eine Auszeit angekündigt. Bayern München hatte der 55-Jährige von 2013 bis 2016 trainiert.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Rot statt Tor: Drama um Vinicius Jr.

Der frühere Weltfußballer Vinicius Jr. hat seinen Kritikern weiteren Stoff geliefert. Der Brasilianer erlebte beim schwer erkämpften 1:0 (0:0) von Real Madrid in La Liga gegen den FC Villarreal einen Abend zum Vergessen. Nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit leistete sich der Stürmer einen schweren Aussetzer und flog unter kuriosen Umständen mit Rot vom Platz.

Nach Abschied aus Nationalteam: Messi glänzt schon wieder

Vier Tage nach seinem emotionalen Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft hat Superstar Lionel Messi bei seinem Klub Inter Miami für die nächste Gala gesorgt. Der 39-Jährige führte sein Team in der nordamerikanischen MLS mit zwei Toren zu einem souveränen 4:0 gegen DC United.

"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr

Adi Hütter wurde deutlich. Die "deftige" 0:6 (0:4)-Pleite bei RB Leipzig veranlasste den tief enttäuschten Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zu einem vernichtenden Urteil für seine wacklige Defensive. "Die Gegentore waren viel zu einfach. Wenn du hier in Leipzig so verteidigst und in solche Konter läufst, ist das was das Verteidigen betrifft einfach nicht bundesligatauglich", sagte Hütter.

Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"

Die Ultras des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum haben scharfe Kritik am Hüpfverbot im Ruhrstadion geäußert und die kuriose Maßnahme als "irrsinnig" und "lächerlich" bezeichnet. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen das Bauordnungsamt der Stadt Bochum und nicht gegen den Verein, der laut der Erklärung der Ultras auf ihrer Homepage die Begründung "nahezu wörtlich" übernehmen und erst nach einer "Nachrichtensperre" wenige Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld bekannt geben durfte.

Textgröße ändern: