Pallade Veneta - "Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross

"Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross


"Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross
"Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross / Foto: Foto Olimpik - picture alliance/NurPhoto/SID

Die deutschen Slalomkanutinnen und Slalomkanuten sind am letzten Tag der WM in Oklahoma City leer ausgegangen. In den Kajak-Cross-Wettbewerben erzielte Olympiasiegerin Ricarda Funk mit dem vierten Rang das beste Ergebnis. Nach Platz fünf im Einzel verpasste die 34-Jährige aus Bad Kreuznach aber erneut den Sprung auf das Podest. Die Auswahl des Deutschen Kanu Verbandes reist damit mit nur einer Medaille wieder nach Hause.

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"Grundsätzlich bin ich happy, dass ich es bis ins Finale geschafft habe. Ich glaube, das ist schon einmal viel wert. Aber ja, wenn man in einem WM-Finale steht und drei von vier Leuten eine Medaille gewinnen - natürlich hofft man auf die Medaille", sagte Funk: "Der vierte Platz tut gerade extrem weh. Gesamtresümee Platz vier und Platz fünf, das ist bitter."

Neben Funk, die in den ersten drei Läufen jeweils unter die Top zwei gefahren war und erst im Finale knapp hinter ihren drei Konkurrentinnen zurückblieb, schieden Andrea Herzog (Leipzig) im Viertelfinale und Annkatrin Plochmann (Nürnberg-Fürth) bereits im Vorlauf aus.

Bei den Männern hatten Stefan Hengst (Hamm) und Felix Sachers (Leipzig) Lospech - sie traten im Vorlauf gegeneinander an, beide schieden aus. Marten Konrad war in den Qualifikationsläufen gescheitert.

"Es ist ernüchternd, wenn wir keine Einzelmedaille mehr in den olympischen Disziplinen holen", sagte Sportdirektor Jens Kahl: "Aber für mich wichtiger ist eigentlich der Blick auf die Olympia-Qualifikationen, weil es entscheidend ist, dass wir 2028 mit einer vollen Mannschaft hinkommen. Das ist uns hier momentan nicht gelungen."

Die einzige deutsche Medaille gab es am dritten Wettkampftag, die Männer hatten im Teamwettbewerb mit dem Canadier Bronze geholt. Bei der WM im Vorjahr in Australien hatte es zwei Silbermedaillen für die Teilnehmenden des DKV gegeben, die letzten Goldmedaillen 2022 bei der Heim-WM in Augsburg.

In Oklahoma City konnten die Kanutinnen und Kanuten bereits Olympia-Luft schnuppern: 2028 sollen die Wettkämpfe in der mehr als 2000 Kilometer von Los Angeles entfernten Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates ausgetragen werden, allerdings nicht auf der WM-Strecke, sondern auf einem zweiten Kanal.

A.Rispoli--PV

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