Pallade Veneta - Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay

Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay


Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay / Foto: Aidan Hunter - picture alliance/Action Plus/SID

Darts-Weltmeister Luke Littler hat den Titel beim World Matchplay in Blackpool erfolgreich verteidigt. Im Finale des zweitwichtigsten Turniers des Jahres besiegte der 19-Jährige den walisischen Ex-Weltmeister Gerwyn Price deutlich mit 18:9. Der Engländer ließ dem Weltranglistensiebten keine Chance, spielte mit einem Schnitt von 111,53 Punkten und zwölf 180er-Aufnahmen erneut eine hervorragende Partie und feierte seinen achten Major-Sieg in Folge.

Textgröße ändern:

Der Teenager, der bereits die letzten neun Duelle mit dem PDC-Weltmeister von 2021 gewonnen hatte, startete furios in die Partie und lag schnell mit 6:1 vorn. In der Folge zog der Weltranglistenerste unaufhaltsam davon und sicherte sich schließlich die Phil-Taylor-Trophy sowie das Preisgeld von 225.000 Pfund.

Littler sorgte auch für zwei Rekorde beim World Matchplay: Mit insgesamt 66 180er-Aufnahmen im Turnier stellte er einen Bestwert auf, dazu pulverisierte er mit einem Turnierdurchschnitt von 111,04 Punkten den bisherigen Rekord (106,31) des 16-maligen Matchplay-Champions Phil Taylor aus dem Jahr 2010.

Mit seinem Sieg beim World Matchplay ist "The Nuke" weiterhin auf bestem Weg, als erster Spieler überhaupt alle großen Titel in einem Kalenderjahr zu gewinnen. Dafür fehlen ihm noch der World Grand Prix, die Europameisterschaft in Dortmund, der Grand Slam of Darts und die Players Championship Finals. Zuvor hatte er bereits die Weltmeisterschaft, das World Masters, die UK Open, die Premier League und den World Cup im Team mit Luke Humphries in Frankfurt gewonnen.

Im Winter Gardens von Blackpool waren mit Martin Schindler und Niko Springer zwei deutsche Darts-Profis am Start. Beide unterlagen den Spielern, die am Ende das Finale unter sich ausmachten. Springer verlor gegen Littler mit 6:10, Schindler schied gegen Price mit 9:11 aus.

Den Titel bei den Frauen sicherte sich die Britin Beau Greaves, die im April als erste Frau ein offenes Turnier auf der PDC-Tour gewonnen hatte. Im Finale besiegte die 22-Jährige ihre Landsfrau Fallon Sherrock mit 6:5. Für Greaves war es nach den Siegen 2023 und 2024 bereits der dritte Erfolg beim World Matchplay, für Sherrock hingegen die dritte Finalniederlage in Folge. Bereits 2024 verlor sie gegen Greaves, 2025 gegen die erfahrene Lisa Ashton.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Später Ausgleich: Füllkrug klaut BVB den Sieg

Der eiskalte Rückkehrer Niclas Füllkrug hat Borussia Dortmund die Party zum Bundesliga-Restart verdorben. Der frühere Nationalstürmer erzielte für Werder Bremen in einem am Ende turbulenten Spiel an alter Wirkungsstätte das Tor zum Endstand von 2:2 (0:0). Bayern München und der SC Freiburg können den BVB am Wochenende damit von der Tabellenspitze stürzen.

Doppelpack Kössler: DFB-Frauen mit gutem Start in die WM-Saison

Vielversprechende Ansätze und eine neue Goalgetterin: Die deutschen Fußballerinnen sind dank Doppelpackerin Melissa Kössler erfolgreich in die WM-Saison gestartet. Das Team von Bundestrainer Christian Wück bezwang Australien verdient mit 4:2 (2:1) und bestand den ersten Härtetest gegen ein außereuropäisches Topteam. 258 Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft in Brasilien präsentierte sich die DFB-Elf in guter Frühform, einige Spielerinnen konnten Werbung in eigener Sache betreiben.

Heidenheim verpasst Sprung auf Platz zwei

Absteiger 1. FC Heidenheim hat beim Restart der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verpasst. Das Team von Trainer Frank Schmidt kam im Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn 1. FC Kaiserslautern nach der verlängerten Länderspielpause nicht über ein 0:0 hinaus und ließ im vierten Heimspiel erstmals Punkte liegen.

Rodeln: Wendl/Arlt machen doch bis 2030 weiter

Ziel 2030: Die deutschen Rekord-Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt schieben ihr Karriereende auf. Wie die beiden siebenmaligen Rodel-Olympiasieger am Freitag in einem Instagram-Video und einem ZDF-Interview verkündeten, wollen sie entgegen vorheriger Aussagen bis Olympia 2030 im französischen La Plagne weitermachen.

Textgröße ändern: