Pallade Veneta - FBL-Neuerungen: Playoffs und Abstiegsrelegation möglich

FBL-Neuerungen: Playoffs und Abstiegsrelegation möglich


FBL-Neuerungen: Playoffs und Abstiegsrelegation möglich
FBL-Neuerungen: Playoffs und Abstiegsrelegation möglich / Foto: Marcel von Fehrn - picture alliance/Eibner-Pressefoto/SID

In der Frauen-Bundesliga (FBL) könnte die Meisterschaft künftig durch Playoffs entschieden werden. Wie die Sport Bild berichtet, gehören nach der Loslösung der FBL vom Deutschen Fußball-Bund Meister-Playoffs und eine Abstiegsrelegation zu den geplanten Rechtepaketen, die aktuell mit potenziellen Medienpartnern diskutiert werden.

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Im neuen Modell würden die vier besten Teams der Hauptrunde in die Playoffs einziehen. Die Gewinner der Halbfinals spielen um die Meisterschaft, die Verlierer um den dritten Champions-League-Startplatz. Im Abstiegskampf sollen zudem der Elfte und der Zwölfte der Hauptrunde in Relegationsspielen aufeinandertreffen. Der Verlierer dieser Spiele trifft im Anschluss auf den Sieger der Zweitliga-Relegation (Dritter gegen Vierter).

Ob das Modell, das laut Sport Bild im Rahmen der Rechteausschreibung unter FBL-Präsidentin Katharina Kiel (34) in Arbeitsgruppen mit den Klubs entwickelt wurde, so umgesetzt wird, ist aber noch offen. Das Feedback der Sender soll in die Entscheidung einfließen. Dabei fragt die FBL ab, welchen Wert die Playoffs für die Medienpartner hätten und welches Modell besser zu Programm und Vermarktung passe. Alternativ bleibt auch das "klassische System" mit der Meisterkürung nach 26 Spieltagen möglich.

Hintergrund der Reform ist der Wunsch, die Dominanz einzelner Vereine, wie von Bayern München oder des VfL Wolfsburg, zu durchbrechen. Beide Teams gewannen in den vergangenen zehn Jahren jeweils fünf Titel. Zudem erhofft sich die Liga eine nachhaltige Vergrößerung ihrer Reichweite und Sichtbarkeit.

Dafür will die FBL auch auf straffere Spielpläne setzen: Ein Topspiel soll am Freitag, ein weiteres am Samstag stattfinden, dazu kommen fünf Sonntagsspiele in einer Konferenzschaltung. Montagsspiele würden komplett entfallen.

Die aktuellen TV-Verträge mit ARD, ZDF, MagentaTV, DAZN, Sport1 und Sky laufen seit der Saison 2024/25 und bringen den 14 Klubs jährlich 5,2 Millionen Euro ein. Die nächsten TV-Rechte werden nur für zwei statt wie bisher für vier Saisons verkauft. Die finale Entscheidung darüber wird am 30. November auf der Mitgliederversammlung der Klubs basierend auf den Sendergeboten erwartet.

R.Lagomarsino--PV

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