Pallade Veneta - Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren

Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren


Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren
Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren / Foto: Alexandra BEIER - SID

Nathaniel Brown hielt stolz die Nummer 11 in die Kameras, die beim FC Bayern schon Stars wie Karl-Heinz-Rummenigge, Stefan Effenberg oder Champions-League-Finalheld Kingsley Coman getragen hatten. Und auch die salbungsvollen Worte von Max Eberl hörte der Münchner Neuzugang nur zu gerne.

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"Jeder hat spätestens bei der WM gesehen, welche Qualitäten Nene hat", sagte der Sportvorstand bei der Vorstellung des ehemaligen Frankfurters im Trainingslager am Tegernsee: "Als sich dann die Chance aufgetan hat, mussten wir zuschlagen." Brown, betonte Eberl, sei "ein Spieler, dem die Zukunft gehört: jung, bayerisch, flexibel und mit einer Riesenqualität."

Bis zu 55 Millionen Euro lassen sich die Bayern den gebürtigen Oberpfälzer kosten, der einen Vertrag bis 2031 unterschrieben hat. Bei der Eintracht, die ihn 2024 vom 1. FC Nürnberg geholt hatte, habe er in der "schwierigen" vergangenen Saison gelernt: "Standhalten, weitermachen, den Kopf nicht hängen lassen, man kommt da schon raus", berichtete der 23-Jährige.

Damit, betonte Eberl, habe sich der achtmalige Nationalspieler (ein Tor) nur noch mehr empfohlen für einen Wechsel an die Isar. "Das ist es, was du bei Bayern brauchst: Dem Druck standzuhalten. Das hat Nene gemacht und gezeigt, dass er ein besonderer Spieler ist. Das hat uns gefallen."

In München, betonte Brown, wolle er "einfach zeigen, was ich kann. Ich weiß, was ich kann - und was ich noch nicht kann." Er habe "gutes Tempo", dazu "gutes Gespür für den Raum". Aufholen könne er beim Verteidigen der Tiefe, und: "Kopfbälle muss ich üben." Helfen werde ihm dabei das "Hermann-Gerland-Gedächtnispendel", scherzte Eberl.

Und natürlich Vincent Kompany. Der Trainer, einst selbst ein Weltklasse-Verteidiger, habe ihn "sehr beeindruckt", meinte Brown, ebenso die Mitspieler. "Hier ist eine brutale Qualität."

Wie bei Michael Olise, dem Eberl die 11 am Rande der WM angeboten hatte, weil der Flügelflitzer sie dort für Frankreich trug. "Er wollte aber die 17 behalten", berichtete der Sportchef - und so darf nun Brown im linken Mittelfeld oder links hinten als "falscher Rummenigge" auflaufen. Voller Stolz natürlich.

D.Bruno--PV

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