Pallade Veneta - Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus

Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus


Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus
Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus / Foto: CARL DE SOUZA - SID

Die asiatische Fußball-Konföderation (AFC) unterstützt UEFA und CONCACAF bei deren Widerstand gegen den Investorenplan des Weltverbandes FIFA. Das teilte der Verband am Freitag mit. Die AFC solidarisierte sich mit UEFA und CONCACAF und äußerte ihre "tiefe Besorgnis" zum Vorhaben der FIFA sowie über "die Entscheidungsprozesse". Der Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.

Textgröße ändern:

"Dass die Situation so weit eskaliert ist, dass ein Boykott der WM öffentlich diskutiert wird, sollte jeden beunruhigen, dem die Zukunft unseres Sports am Herzen liegt", hieß es in einer Stellungnahme: "Der Fußball hätte niemals in eine solche Lage geraten dürfen." Die AFC sei daher und angesichts "der klaren Positionen von UEFA und CONCACAF sowie der beispiellosen Spaltungen in der Fußballwelt" der Ansicht, dass der FIFA-Plan "nicht den notwendigen breiten Konsens und die erforderliche Einigkeit für ein erfolgreiches Vorgehen" erreichen könne.

Zuvor hatte die UEFA einen Boykott aller FIFA-Turniere bekannt gegeben, sollte das Vorhaben des Weltverbandes weiterverfolgt werden. Auch die CONCACAF stellte sich gegen Infantinos Plan. Die FIFA sprach am Freitag abermals von "einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess", der von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden sei: "Niemand verkauft den Fußball." Dies würde die FIFA "niemals in Betracht ziehen".

Medienberichten zufolge soll Infantino den Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist bis zum 19. September gesetzt haben. Die Verbände werden mit hohen Summen und der Aussicht auf eine nochmals erweiterte WM geködert. Eine einfache Mehrheit soll ausreichen, um die Vorhaben umzusetzen. UEFA, CONCACAF und AFC stellen 136 von 211 stimmberechtigen FIFA-Mitgliedsverbänden.

Laut AFC legten die Vorgänge rund um den Investorenplan "grundlegende Schwächen in den Konsultations- und Entscheidungsprozessen der FIFA offen", diese müssten "nun behoben werden". Die AFC sei "der Auffassung, dass dieser Moment zum Katalysator für eine Stärkung der institutionellen Reformen werden muss".

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Sander über Blessin: "Trainer, der sehr klar kommuniziert"

Philipp Sander ist optimistisch, dass der neue Trainer Alexander Blessin Borussia Mönchengladbach stabilisieren wird. Dies liege auch am Auftreten des Coaches. "Er ist ein Trainer, der sehr klar und offen kommuniziert. Das tut uns auch als Mannschaft gut, Dinge klar anzusprechen, auch mit einer gewissen Autorität, Lautstärke auf dem Platz," sagte Sander im Interview mit RTL/Sky.

NFL: Buccaneers feiern ersten Saisonsieg

Die ersatzgeschwächten Tampa Bay Buccaneers haben ihre Sieglosserie beendet und erstmals in dieser Saison in der NFL gewonnen. Zur Eröffnung des fünften Spieltags schlug das Team aus Florida, das ohne Stammquarterback Baker Mayfield auskommen musste, die Dallas Cowboys mit 24:16. Ersatzmann Jalon Daniels zeigte eine vernünftige Leistung, den Unterschied machte aber ein anderer.

Mumbrú: Bayern-Profi Washington keine Option für DBB-Team

Basketball-Bundestrainer Álex Mumbrú sieht den gebürtigen Amerikaner Duane Washington jr. von Bayern München nicht als Option für die deutsche Nationalmannschaft. Dies bekräftigte der Spanier am Donnerstag nach dem 94:87 (52:43)-Sieg in der EuroLeague mit Virtus Bologna in München auf Nachfrage. "Wir sind total glücklich mit den deutschen Spielern, die wir haben. Nicht nur bei Bayern, überall in der BBL", sagte Mumbrú und fügte an: "Wir bleiben bei unserem Weg, die besten deutschen Spieler zur Nationalmannschaft zu holen."

Kühnen verteidigt Zverev: "Der beste Spieler des Jahres"

Der frühere Tennisprofi Patrik Kühnen hat Alexander Zverev gegen Kritiker verteidigt, wonach der French- und US-Open-Sieger in diesem Jahr nur von den verletzungsbedingten Ausfällen seiner Konkurrenten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz profitiert habe. "Zverev hat sich seine Erfolge absolut verdient, denn er war alles in allem der beste Spieler des Jahres", sagte Kühnen im Interview mit t-online.

Textgröße ändern: