Pallade Veneta - Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung

Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung


Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung
Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung / Foto: Odd ANDERSEN - SID

Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul am Freitag: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."

Textgröße ändern:

Musiala ist bis 2030 an den FC Bayern gebunden. Die Münchner hatten ihm zuletzt mehrmals öffentlich versichert, ihn auf seinem Weg zurück zu alter Stärke nach der schweren Verletzung vor einem Jahr unterstützen zu wollen. Musiala habe "ein bisschen die Leichtigkeit verloren, es fehlen die magischen Momente. Aber das wird kommen, da sind wir zu 100 Prozent sicher", sagte Sportvorstand Max Eberl.

Galatasaray, der Klub von Ilkay Gündogan und Leroy Sané, sprach von "gezielt" gestreuten Gerüchten. "Es ist bemerkenswert, dass die Personen und Medien, die diese Spekulationen verbreiten, bereits in der vergangenen Saison mit ähnlichen, unwahren Behauptungen an die Öffentlichkeit getreten sind", hieß es weiter. An die Fans gerichtet erklärte der Klub, diese mögen "sich ausschließlich auf die offiziellen Erklärungen unseres Vereins" stützen und derlei Gerüchten "keine Beachtung" schenken.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: