Pallade Veneta - Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa"

Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa"


Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa"
Evenepoel gewinnt zum vierten Mal bei der "Klasikoa" / Foto: KURT DESPLENTER - SID

Der Tour-Zweite Remco Evenepoel hat zum vierten Mal den schweren Rad-Klassiker von Donostia/San Sebastián gewonnen und ist damit nun alleiniger Rekordsieger. Der 26 Jahre alte Belgier vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe setzte sich sechs Tage nach dem Ende der Frankreich-Rundfahrt nach 221,2 km im Sprint gegen den Ecuadorianer Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) durch.

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Bei der 45. Auflage der "Klasikoa" mit 4284 Höhenmetern im Hinterland der baskischen Küste nutzte Evenepoel den letzten harten Anstieg am Murgil, gut acht Kilometer vor dem Ziel, für seinen Angriff. Nur Carapaz, der Gewinner des Bergtrikots bei der Tour, konnte an der bis zu 19 Prozent steilen Rampe folgen.

Der italienische Vorjahressieger Giulio Ciccone vom deutschen Team Lidl-Trek musste abreißen lassen, begab sich aber auf die Aufholjagd nach dem Führungsduo. Er kam aber nicht mehr an die beiden heran, wurde von der Verfolgergruppe eingeholt und belegte letztendlich den sechsten Platz (+ 29 Sekunden). Den dritten Platz sicherte sich der Brite Ben Tulett (Visma-Lease a Bike).

Evenepoel hatte 2019 in Donostia/San Sebastián als 19-Jähriger seinen ersten großen Sieg gefeiert. Danach setzte er sich auch 2022 und 2023 durch. 2020 wurde das Rennen nicht ausgetragen, in den anderen Jahren fehlte der Doppel-Olympiasieger im Baskenland. Bei der "Klasikoa" ist er demnach noch ungeschlagen.

Bislang hatte sich Evenepoel die Siegesbestmarke mit dem Basken Marino Lejarreta geteilt, der 1981, 1982 und 1987 triumphiert hatte.

Evenepoels Red-Bull-Teamkollege Primoz Roglic hatte kurzfristig auf einen Start verzichten müssen. Der 36 Jahre alte Slowene war wenige Tage zuvor von einem Auto angefahren worden.

A.Rispoli--PV

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