Pallade Veneta - Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"

Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"


Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"
Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs" / Foto: OSCAR DEL POZO - SID

Spaniens Ligaboss Javier Tebas hat FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dessen gescheiterten Investorenplänen zum Rücktritt aufgefordert. "Der Weltfußball braucht eine neue Führung, die seine Governance modernisiert, die Glaubwürdigkeit wiederherstellt und zukunftsweisende Entscheidungen im Konsens mit den beteiligten Akteuren trifft", schrieb der 64-Jährige in den sozialen Netzwerken.

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Infantino hatte zuvor sein Vorhaben, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, nach massiver Kritik aufgegeben. Das sei "eine gute Nachricht", so Tebas, der schon seit geraumer Zeit zu den schärfsten Kritikern Infantinos gehört. Aber: "Einen Vorschlag zurückzuziehen, löscht nicht alles aus, was geschehen ist. Es ist nur die Spitze des Eisbergs."

Tebas erinnerte in seinem Beitrag auch an den Fall Balogun bei der WM, die "skandalösen Preise" für Tickets, den Umgang mit Korruptionsfällen in der FIFA, die Umgestaltung des internationalen Spielkalenders sowie neue Wettbewerbe und Formate, die "ohne einen echten Prozess des Dialogs" entschieden worden sei.

"Aus all diesen Gründen glaube ich, dass Gianni Infantino nicht weiter an der Spitze der FIFA stehen darf", schloss Tebas seinen Beitrag: "Das Problem war nie ein einzelner Vorschlag. Das Problem ist ein Governance-Modell, das die Macht zentralisiert, die Gegenkräfte schwächt und jene marginalisiert, die direkt von seinen Entscheidungen betroffen sind."

Z.Ottaviano--PV

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