Pallade Veneta - Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"

Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"


Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"
Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt" / Foto: Noah Wedel - picture alliance/SID

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Julian Brandt hat seinen Wechsel zu Ajax Amsterdam als "richtigen Schritt" in ein "großartiges Projekt" bezeichnet. In seinem ersten Interview für den niederländischen Rekordmeister betonte der 28-Jährige am Samstag, dass ihn insbesondere die Vision von Ajax' technischem Direktor Jordi Cruyff überzeugt habe.

Textgröße ändern:

"Als Jordi mir erklärt hat, was er in dieser Saison erreichen will, hat das bei mir so etwas wie einen Funken ausgelöst", sagte Brandt. Ein zentrales Ziel sei es, nach drei Jahren ohne Meisterschaftstitel die niederländische Eredivisie zu gewinnen.

Trotz des Funkens nahm sich Brandt "bewusst Zeit, um eine gute Entscheidung zu treffen" und darüber nachzudenken, was er wolle. Dabei erinnerte sich der Ex-Dortmunder auch an sein letztes Spiel in der Amsterdamer Arena: 2021 verlor er mit dem BVB in der Champions League mit 0:4 gegen Ajax. Die Atmosphäre in der Arena beschrieb er im Nachhinein als "verrückt".

In den letzten Wochen hatte Brandt sich allein fit halten müssen, nachdem sein Vertrag beim BVB nicht verlängert worden war. "Es ist ehrlich gesagt ziemlich hart, wenn man alleine trainiert, und auch ein bisschen langweilig, wenn man keine Mitspieler hat, mit denen man spielen kann", gestand er.

Mit seinen neuen Teamkollegen steht am Donnerstag das erste Pflichtspiel für Ajax an. In der Conference-League-Qualifikation empfängt der 36-malige niederländische Meister den Shelbourne FC aus Irland. Nur drei Tage später folgt das erste Ligaspiel der neuen Saison bei PEC Zwolle.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: