Pallade Veneta - DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an

DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an


DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an
DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an / Foto: Hendrik Hamelau - picture-alliance/HMB Media/SID

Das Verfahren im "Fall Laura Freigang" dauert kurz vor dem Pflichtspielauftakt von Eintracht Frankfurt nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) noch an. Die Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses seien "aufgrund des umfangreichen Sachverhalts und der komplexen medizinischen und rechtlichen Fragestellungen sehr zeitintensiv", teilte der DFB auf SID-Anfrage mit.

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Es würden im "Interesse aller Beteiligter Sorgfalt und Gründlichkeit vor Schnelligkeit" gehen, führte der Verband aus, zudem müssten auch immer rechtliche Fristen eingehalten werden. Seit Anfang Juni liegt die Causa beim DFB, zuvor hatte die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) drei Meldeversäumnisse im Zusammenhang mit Dopingkontrollen innerhalb von zwölf Monaten bekannt gegeben.

Nach Prüfung der Unterlagen habe der DFB-Kontrollausschuss "ein entsprechendes Verfahren gegen die Spielerin eingeleitet. Dieser wurde zunächst Gelegenheit gegeben, zu dem Vorgang eine schriftliche Stellungnahme abzugeben", erklärte der Verband zum Vorgehen seither. Wann eine mögliche Entscheidung durch die unabhängigen Rechtsinstanzen des DFB erfolge, sei "momentan noch rein spekulativ".

Bei drei "Strikes" ist als Strafmaß eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen, Freigang selbst sprach von "Missverständnissen". Für die Eintracht-Kapitänin und ihren Klub steht am Mittwoch (19.00 Uhr) der Start in die Champions-League-Qualifikation gegen Omonia Nikosia an. Dabei ist Freigang fest eingeplant.

"Laura Freigang ist bis zu einem möglichen Urteil ein fester Bestandteil unseres Kaders, eine wichtige Führungsspielerin und wird bis dahin selbstverständlich auch für uns in Pflichtspielen zum Einsatz kommen", sagte Eintracht-Direktorin Katharina Kiel auf SID-Anfrage: "Als Klub stehen wir hinter Laura und sie erhält von uns im Rahmen unserer Möglichkeiten die maximale Unterstützung."

Z.Ottaviano--PV

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