Pallade Veneta - Deutschland Tour: Kristoff gewinnt zweite Etappe

Deutschland Tour: Kristoff gewinnt zweite Etappe


Deutschland Tour: Kristoff gewinnt zweite Etappe
Deutschland Tour: Kristoff gewinnt zweite Etappe / Foto: MARTIN SYLVEST - SID

Der Norweger Alexander Kristoff (Intermarche-Wanty-Gobert) hat die zweite Etappe der 34. Deutschland Tour gewonnen und den Lokalmatadoren die Show gestohlen. Der 35-Jährige entschied den Zielsprint nach 199 km von Meiningen nach Marburg für sich, er bleibt damit ein wiederkehrender Sieger der Rundfahrt: Schon im Vorjahr hatte er zwei Etappen in Deutschland für sich entschieden, auch 2019 gehörte er zu den Tagessiegern.

Textgröße ändern:

Wie schon am Vortag war Max Kanter (Movistar) bester Deutscher. Nach Rang drei am Donnerstag holte der Cottbuser am Freitag den fünften Platz, Kristoffs Teamkollege Georg Zimmermann (Augsburg) wurde Zehnter. Das Rote Trikot des Gesamtführenden trägt nun der Italiener Alberto Bettiol (EF Education-EasyPost), Tagesdritter am Freitag. Der bislang Führende Zeitfahr-Weltmeister Filippo Ganna fiel auf Rang drei noch hinter Kristoff zurück. Das Trio ist allerdings zeitgleich.

Emanuel Buchmann vom deutschen Team Bora-hansgrohe rollte nach einer komplizierten Etappe mit vielen kürzeren Anstiegen und häufigem Seitenwind mit der ersten Gruppe auf Rang 30 ins Ziel. "Es geht ganz okay, ich habe mich nicht schlecht gefühlt", sagte Buchmann, die Anstiege der kommenden Tage "werden aber schon etwas anderes". Simon Geschke, bei der Tour de France bis zur letzten Bergetappe im Trikot des besten Kletterers, kam auf Position 38 und haderte.

"Wir hatten mit einer kontrollierten Etappe gerechnet und wollten im Sprint dabei sein, aber es war schwieriger als gedacht", sagte er: "Die Form ist noch nicht so, wie ich sie gerne hätte, heute war ich schon ganz schön am Limit."

Titelverteidiger Nils Politt (Köln), beim Auftakt in Weimar Dritter, verlor als 64. gut drei Minuten und jede Menge Kraft. Gut 40 Kilometer vor dem Ziel geriet das Team Bora-hansgrohe "ein bisschen ins Hintertreffen, die Lücke mussten wir wieder schließen", sagte Politt: "Da habe ich einige Körner gelassen." Zumindest Buchmann brachte das Team bis zum Etappenende wieder an die Spitzengruppe heran.

Die Deutschland Tour führt an fünf Renntagen bis zum Sonntag über rund 700 km mit 11.000 Höhenmetern von Weimar bis nach Stuttgart, ein Höhepunkt ist die Bergankunft am Schauinsland bei Freiburg am Samstag. Die Deutschland Tour wird mit diversen Unterbrechungen seit 1911 ausgetragen, seit 2018 gibt es eine Neuauflage.

M.Romero--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: