Pallade Veneta - Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika

Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika


Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika
Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika / Foto: Jaime SALDARRIAGA - SID

Der unter Druck geratene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich bei seinem Besuch in Kolumbien die Rückendeckung mehrerer südamerikanischer Fußball-Verbände gesichert. Allen voran Alejandro Dominguez, Präsident des Kontinentalverbandes CONMEBOL, zeigte sich nach einem Treffen in Cali versöhnlich. Dominguez betonte die Verdienste Infantinos und warb zugleich für einen konstruktiven Umgang innerhalb des internationalen Fußballs.

Textgröße ändern:

"Man kann die großartige Arbeit von Infantino nicht ignorieren. Wir müssen weiterhin durch Dialog für den Fußball arbeiten. Es ist dabei gar nicht notwendig, immer einer Meinung zu sein", sagte Dominguez in Kolumbien am Rande der Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten Abelardo de la Espriella.

Mit seinen Äußerungen stellte sich der CONMEBOL-Boss hinter den FIFA-Präsidenten, der nach seinem gescheiterten Projekt des Verkaufs von WM-Anteilen Fehler zugegeben und um Entschuldigung gebeten hatte. Anders als bei der europäischen UEFA zeigte das in Südamerika offenbar Wirkung. Auch die Verbände aus Argentinien und Paraguay erklärten ihre Unterstützung für Infantino.

Am Freitag schlossen sich auch die Verbände aus Venezuela und Ecuador dieser Linie an. Beide begrüßten, entsprechend einer Stellungnahme der CONMEBOL, den Rückzug des umstrittenen Plans zur Gründung einer kommerziellen Gesellschaft, die privaten Investoren offenstehen sollte.

In einem Schreiben an Infantino bekräftigte zudem der Präsident des ecuadorianischen Verbandes, Francisco Egas Larreategui, sein Vertrauen in den FIFA-Chef. Er habe Vertrauen in Infantino "sowie in diejenigen, die den Fußball derzeit führen, damit sie weiterhin zum Wohl unseres Sports arbeiten", schrieb Egas Larreategui.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Leichtathletik-EM: Bremm stürmt zu 5000-m-Silber

Florian Bremm ist bei der Leichtathletik-EM in Birmingham überraschend zu Silber über 5000 m gelaufen. Der 25 Jahre alte deutsche Vizemeister aus Erlangen musste sich am Montagabend im Alexander Stadium in 13:15,60 Minuten nur knapp dem norwegischen Olympiasieger und Titelverteidiger Jakob Ingebrigtsen (Norwegen/13:15,29) geschlagen geben. Bronze ging an den Franzosen Etienne Daguinos (13:16,19).

Tränen bei Lückenkemper: Aus im Halbfinale

Keine Power nach dem Zeckenbiss: Für Gina Lückenkemper (Berlin) ist der Traum vom vierten EM-Finale in Serie über 100 Meter geplatzt. Deutschlands Sprintstar ist bei den Titelkämpfen in Birmingham bereits im Halbfinale ausgeschieden. Nach einem erneut schwachen Start kam sie in 11,28 Sekunden nur auf Platz fünf in ihrem Rennen, das reichte der Europameisterin von München nicht zum Einzug in den Showdown um den Titel (22.50 Uhr/ARD).

Erste deutsche Medaille: Mabry holt EM-Bronze

Erst die Hochzeit, dann die nächste Medaille: Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry hat ihrem Traumjahr das nächste Highlight hinzugefügt. Die 27-Jährige gewann in Birmingham mit 19,50 m wie vor zwei Jahren EM-Bronze und bescherte dem deutschen Team damit einen Start nach Maß in die Titelkämpfe.

Schwimm-EM: Märtens holt mit Staffel erste Becken-Medaille

Olympiasieger Lukas Märtens hat mit der Freistil-Staffel bei der Schwimm-EM in Paris für die erste deutsche Medaille im Becken gesorgt. Der Weltmeister und Weltrekordler über 400 m Freistil sicherte als Startschwimmer mit Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn dem DSV-Team über die 4x200 m am Montag in deutscher Rekordzeit von 7:02,28 Minuten Bronze.

Textgröße ändern: