Pallade Veneta - Klinsmann über Horror-Verletzung: "Ich hatte Glück"

Klinsmann über Horror-Verletzung: "Ich hatte Glück"


Klinsmann über Horror-Verletzung: "Ich hatte Glück"
Klinsmann über Horror-Verletzung: "Ich hatte Glück" / Foto: Gabriele Maricchiolo - picture-alliance/NurPhoto/SID

US-Torhüter Jonathan Klinsmann hat drei Monate nach seiner schweren Verletzung erstmals darüber gesprochen, wie knapp er einer Querschnittslähmung entronnen ist. "Ich hatte Glück. Es hätte viel, viel schlimmer können", sagte der Sohn des deutschen 1990er-Weltmeisters Jürgen Klinsmann der New York Times: "Nie wieder Fußball spielen, nie wieder laufen können."

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Am 18. April war er im Serie-B-Spiel seines AC Cesena bei US Palermo (0:2) mit einem Gegenspieler zusammengekracht. Klinsmann, 29, erlitt einen Bruch des ersten Halswirbels, blieb aber dennoch für die letzten Spielminuten auf dem Feld. Seine Innenverteidiger passten sich nur noch den Ball hin und her, damit er nicht mehr eingreifen musste.

Dabei sei er zunächst von einer Gehirnerschütterung oder einem Schleudertrauma ausgegangen, berichtete Klinsmann. "Dann aber hat meine Nackenmuskulatur verrückt gespielt, um mich vor irgendetwas zu schützen." Hätte er noch eine Parade gezeigt, sagte Klinsmann, "weiß ich nicht, ob ich davongekommen wäre". Er unterzog sich auch auf Anraten seines Vaters in Heidelberg einer komplizierten und "sehr risikoreichen" Operation - sie verlief erfolgreich.

Nach wenigen Tagen konnte Jonathan Klinsmann bereits wieder laufen. Wann er erneut im Tor stehen könne, dafür gibt es allerdings "keinen Zeitplan", sagte er. Der Wirbel müsse zunächst vollständig zusammenwachsen, dann werden Schrauben entfernt. Realistisch sei ein Wiedereinstieg zur Saison 2027/28. Ohne Verletzung hätte Klinsmann zum US-Team bei der Heim-WM gehört.

A.Rispoli--PV

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