Pallade Veneta - Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"

Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"


Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"
Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall" / Foto: Stefan Mayer - picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Florian Bremm strahlte. Der Vize-Europameister wollte den Moment nach seinem Wahnsinns-Lauf in vollen Zügen genießen, schließlich hat er für seine Silbermedaille so viel geackert. Bremm ist immer dran geblieben, hat Rückschläge weggesteckt, weiter hart an sich gearbeitet. Und in Birmingham schließlich seine große Chance genutzt.

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"Das alles ist ein Ergebnis der vergangenen Jahre und kein Zufall", sagte Bremm nach seinem Lauf zu Silber. Nach 13:15,60 Minuten und einem packenden Finish musste sich der Landespolizist nur knapp dem norwegischen Olympiasieger und Titelverteidiger Jakob Ingebrigtsen (Norwegen/13:15,29) geschlagen geben.

"Die Zielgerade war verrückt. Außer in der Läuferszene kannte mich wohl vor dieser Saison niemand. Dann war ich Zweiter in der Startliste und auf den letzten 100 Metern hier plötzlich vorne", sagte Bremm, der sich im Vorfeld auf 12:56,80 Minuten gesteigert hatte und mit der Zeit auf Platz drei der "ewigen" deutschen Bestenliste liegt: "Das war surreal für mich. Meine Beine wollten nicht mehr und ich habe trotzdem weitergemacht. Nur Jakob Ingebrigtsen ist vorbeigegangen. Das ist alles total emotional für mich."

Bremm belohnte sich für all die Entbehrungen, die sein Sportlerleben mit sich bringen. "Ich verlange da auch sehr viel von meiner Familie, von meiner Freundin, von meinen Freunden. Ich bin ich viel weg und irgendwie nimmt man immer bloß, man gibt wenig", sagte der 25-Jährige, der nach seinem Silber-Coup aber natürlich auch mächtig "stolz" war: "Ich bin mit meinem Team bei mir geblieben, wir haben unseren Ansatz durchgezogen, an der ein oder anderen Stelle angepasst und so viel dazugelernt." Und nun EM-Silber gewonnen.

R.Zarlengo--PV

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