Pallade Veneta - Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"

Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"


Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"
Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst" / Foto: Axel Kohring - picture-alliance / BEAUTIFUL SPORTS/SID

Owen Ansah strahlte, stolz posierte der Sprinter mit der Deutschland-Fahne und seiner Bronze-Medaille für die Fotografen - und natürlich war der Hamburger auf die Fragen nach dem Rennen seines Lebens vorbereitet.

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Er verspüre "keine Angst", dass er seine Medaille wieder abgeben muss, sagte Ansah, nachdem er in Birmingham bei leichtem Gegenwind in 10,19 Sekunden zum größten Erfolg seiner Karriere gerannt war: "Ich vertraue auf mein Team, das hinter mir steht. Ich kann das andere nicht beeinflussen. Ich kann nur beeinflussen, wie schnell ich auf der Bahn bin. Und das habe ich heute gut gezeigt."

Doch ob der Hamburger seinen Triumph lange auskosten kann, ist unklar. Schließlich strebt die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) eine Sperre von vier Jahren für Ansah an, nachdem der deutsche Rekordhalter im Juli einen Dopingtest mutmaßlich verweigert hat. Ansah, der seinen deutschen Rekord in diesem Sommer auf 9,98 Sekunden verbessert hat, weist die Vorwürfe zurück und will gegen die drohende Sperre vorgehen. Womöglich droht dem 25-Jährigen ein langes juristisches Hickhack. Sollte Ansah am Ende gesperrt werden, würde ihm Bronze wieder aberkannt werden.

Der Wirbel um Ansah vor dem Sprint-Showdown war riesig, der Druck enorm - doch er blieb cool. "Ich habe ein super Team hinter mir, das verleiht mir irgendwie Flügel", sagte Ansah, der nun auch über die 200 Meter am Freitag zuschlagen will: "Ich wollte mit einer Medaille nach Hause gehen, aber ich traue mir auch noch eine zweite Medaille zu."

B.Cretella--PV

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