Pallade Veneta - Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs

Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs


Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs
Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs / Foto: Andrea Staccioli / Deepbluemedia - picture alliance/Andrea Staccioli/SID

Isabel Gose kann bei der Schwimm-EM in Paris auf ihre vierte Medaille hoffen. Die Olympiadritte erreichte zwei Tage nach Silber über 800 m Freistil in 16:10,51 Minuten als Drittschnellste der Vorläufe das Finale über 1500 m. Ihre Magdeburger Vereinskollegin Maya Werner, Bronzemedaillengewinnerin über die kürzere Distanz, folgte der 24-Jährigen als Sechste (16:17,78) in den Endlauf am Freitag (19.56 Uhr).

Textgröße ändern:

"Es ist ein sehr hartes Rennen, selbst im Vorlauf", sagte Gose, die auch im Freiwasser schon zweimal Gold in Paris gewonnen hatte und sich am Donnerstagmorgen unter anderem erneut hinter ihrer italienischen Kontrahentin Simona Quadarella (16:05,28) einreihen musste. "Ich habe bis jetzt nach dem Vorlauf immer gesagt, wie anstrengend es war und dann ging im Finale doch noch mal was", betonte Gose jedoch.

Auch Olympiasieger Lukas Märtens muss sich über die 200 m Freistil im Kampf um die Medaillen noch steigern. Der Magdeburger zog drei Tage nach Staffel-Bronze in 1:46,12 Minuten als Vorlaufsechster in das Halbfinale am Donnerstagabend (18.41 Uhr) ein.

"Es war recht ordentlich. Aber man muss auf jeden Fall noch eine Schippe drauflegen, um ins Finale zu kommen", sagte der 400-m-Weltrekordler, der in Paris auch über die halbe Distanz seine erste internationale Medaille holen will. Das Halbfinale erreichte auch Märtens Staffel-Teamkollege Jarno Bäschnitt als Elfter (1:46,45). Timo Sorgius, ebenfalls Teil des Bronze-Quartetts über die 4x200 m, schied auf Rang 22 (1:47,35) aus.

Angelina Köhler über die 100 m Schmetterling und Weltmeisterin Anna Elendt über die 200 m Brust zogen ebenfalls ins Halbfinale ein. Über ihre WM-Goldstrecke von 2024 qualifizierte sich Köhler mit der zweitschnellsten Zeit (56,77), Elendt kam als Vierte (2:25,56 Minuten) weiter. Lena Ludwig folgte der Frankfurterin als Elfte (2:27,89).

In das Finale am Abend schwamm die 4x100 m Freistil-Staffel der Männer mit Josha Salchow, Cornelius Jahn, Julian Koch und Mats Ole Eidam auf Platz acht in 3:15,35 Minuten. Für Yara Riefstahl war hingegen als 25. (59,42) über die 100 m Schmetterling im Vorlauf Schluss. Ebenso für Ole Braunschweig im Swim-off (24,81 Sekunden) und Fritz Dietz (56./25,84) über die 50 m Rücken.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Füllkrug trifft beim Comeback: Bremen locker weiter

Niclas Füllkrug hat bei seinem Comeback für Werder Bremen einen Einstand nach Maß gefeiert. Der Rückkehrer stand vier Tage nach seinem Wechsel im DFB-Pokal direkt in der Startelf und traf beim hochverdienten 3:0 (1:0)-Erstrundensieg der Grün-Weißen beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK Hansa per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (53.).

SV Elversberg nach Sieg in Duisburg weiter

Die SV Elversberg hat ihr erstes Pflichtspiel als Fußball-Bundesligist erfolgreich bestritten und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim Drittligisten MSV Duisburg setzten sich die Saarländer in einem nach der Pause munteren Duell mit 3:1 (1:0) durch und tankten eine Woche vor dem Ligastart Selbstvertrauen.

Hoffenheim ohne Probleme in Aue

Europa-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim hat die erste Hürde im DFB-Pokal problemlos übersprungen. Beim überzeugenden 4:0 (3:0) beim sächsischen Viertligisten Erzgebirge Aue gefielen in der Mannschaft von Trainer Christian Ilzer vor allem Doppeltorschütze Patrick Wimmer und das neu verpflichtete Supertalent Nathan De Cat. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können

Formel 1: Norris in Zandvoort auf der Pole

Weltmeister Lando Norris hat sich in einem spannenden Qualifying die Pole Position in Zandvoort geschnappt. Bei der letzten Zeitenjagd an der Nordseeküste drehte der McLaren-Pilot in 1:11,163 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich knapp vor Sprintsieger George Russell im Mercedes (+0,102 Sekunden) und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,133) durch. Norris, der vor der Sommerpause in Ungarn gewonnen hatte, geht damit als Topfavorit in den Großen Preis der Niederlande am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) - schließlich sind Überholmanöver bei dem Ritt durch die Dünen schwer umzusetzen.

Textgröße ändern: