Pallade Veneta - Kritik von Meyer: Hindernis-Queen Krause kontert cool

Kritik von Meyer: Hindernis-Queen Krause kontert cool


Kritik von Meyer: Hindernis-Queen Krause kontert cool
Kritik von Meyer: Hindernis-Queen Krause kontert cool / Foto: Memmler - picture-alliance / nordphoto GmbH/SID

Cooler Konter nach Lauf zu Gold: Hindernis-Ass Gesa Felicitas Krause (Trier) hat gelassen auf die Taktik-Kritik von Lea Meyer nach dem EM-Finale über 3000 m Hindernis reagiert. "Ich meine, wer die Führungsarbeit macht", sagte Krause nach ihrem insgesamt dritten EM-Titel, "entscheidet sich ja selbst dazu. Und ich persönlich bin einfach nicht so der Frontläufer. Also das ist schon auch eine bewusste Entscheidung. Und ich bin jemand, der gerne auf dem letzten Kilometer oder auf der letzten Runde Gas gibt - vor allem bei Meisterschaften."

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Und so machte es Krause auch in Birmingham. Nachdem Meyer im Finale lange das Tempo gemacht hatte, zog Krause einen langen Schlussspurt an und stürmte nach 2016 und 2018 zu ihrem dritten EM-Gold.

"Es ist einem ja bewusst: Gesa will keinen Meter was machen", sagte Meyer, die am letzten Wassergraben auch noch gestürzt war und so keine Medaille holte, trotzig im ZDF: "Die sitzt das aus und rennt dann hinten raus." Sie sei trotzdem "die beste Hindernisläuferin Europas mit Alice Finot (Silbermedaillengewinnerin, d. Red.), definitiv, einhundert Prozent", sagte sie. "Ich finde, ich hätte die Medaille verdient."

Doch stattdessen jubelte Krause über Gold, mit 34 Jahren hat die WM-Dritte von 2015 und 2019 noch einmal ein Meisterstück abgeliefert. Nach acht Jahren ist die schnellste Mama der Hindernis-Welt wieder die Königin Europas - das erste Küsschen bekam Töchterchen Lola. "Ich bin einfach sehr, sehr stolz", sagte Krause, "weil ich weiß, dass diese Momente einfach nicht mehr so häufig kommen werden."

F.Abruzzese--PV

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