Pallade Veneta - Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp

Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp


Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp
Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp / Foto: Julia Rahn, Julia Rahn - picture alliance / Baumann/SID

Die deutschen Basketballerinnen haben auf dem Weg zur Heim-WM einen kleinen Dämpfer kassiert. Beim Comeback von Kapitänin Marie Gülich verloren die Deutschen ihr erstes offizielles Testspiel der Vorbereitung in Ludwigsburg gegen Vize-Europameister Spanien mit 60:65 (27:29). Bekanntlich stößt der Großteil der WNBA-Profis jedoch erst kurz vor dem Turnier zur Mannschaft.

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In Ludwigsburg waren Alexis Peterson und Luisa Geiselsöder mit je 13 Punkten beste Werferinnen der Deutschen. Gülich, die ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss direkt in der Startformation stand, kam auf sieben Zähler und wurde nach der Pause geschont. "Wir sind froh, dass Marie wieder da ist, das ist wichtig für die Teamchemie. Sie ist eine wichtige Anführerin", sagte Aufbauspielerin Peterson bei MagentaTV.

Die Ibererinnen sind am 4. September Auftaktgegner Deutschlands bei der Weltmeisterschaft in Berlin (bis 13. September), danach geht es in der Gruppenphase noch gegen Japan und Mali.

Das deutsche Team startete gut, lag fast während der gesamten ersten Halbzeit vorn, gab kurz vor der Pause aber eine 25:21-Führung aus der Hand. Danach ging es hin und her - mit dem unglücklichen Ende für die Gastgeberinnen.

Bereits am Freitag hatte es einen inoffiziellen Test ohne Zuschauer gegen die Spanierinnen gegeben. Der nächste Testgegner für die Deutschen, die sich seit knapp einer Woche vorbereiten, ist am 23. August in Göttingen Ungarn, vier Tage später geht es bei der WM-Generalprobe in Köln gegen die Türkei.

Weil die WNBA erst kurz vor der WM eine Pause einlegt, fehlen die meisten Top-Spielerinnen während der Vorbereitung. Ab dem 1. September werden die aktuell verletzten Satou Sabally und Leonie Fiebich (beide New York Liberty) sowie Nyara Sabally (Toronto Tempo) und Frieda Bühner (Portland Fire) erwartet. Auch Bundestrainer Olaf Lange (Co-Trainer in Toronto) weilt aktuell noch in Übersee. Luisa Geiselsöder hat von Portland eine Freigabe erhalten und absolviert die komplette Vorbereitung.

Das erklärte WM-Ziel der Deutschen ist eine Medaille. Bei ihrer ersten Olympiateilnahme 2024 in Paris erreichten sie das Viertelfinale, bei der Europameisterschaft im Vorjahr belegten sie einen guten fünften Platz.

C.Conti--PV

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