Pallade Veneta - Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup

Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup


Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup
Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup / Foto: Hendrik Hamelau - picture-alliance/SID

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben mit einem Hattrick im Supercup ihre nationale Vormachtstellung gleich im ersten Pflichtspiel der Saison behauptet. Die Münchnerinnen gewannen die erst seit drei Jahren wieder ausgespielte Trophäe durch ein 3:0 (2:0) im Prestigeduell gegen den VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Serie, und zum dritten Mal gegen den deutschen Vizemeister.

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Eine halbe Stunde lang hatten die favorisierten Münchnerinnen große Probleme und keine Chance, ehe ihr kurioser Führungstreffer dem Spiel eine Wende gab: Der DFB vermerkte Jovanna Damjanovic als Torschützin zum 1:0 (32./nach Videobeweis), doch tatsächlich plumpste VfL-Torhüterin Stine Johannes mit dem gefangenen Ball hinter die Torlinie. Danach sorgte Doppeltorschützin Klara Bühl in den Sekunden vor und nach der Pause für klare Verhältnisse (45.+4, 46.).

Die Double-Gewinnerinnen von 2025 und 2026 feierten damit vor dem Start in die neue Saison der Bundesliga am Freitag bei Union Berlin bereits den siebten deutschen Titel nacheinander. Im Supercup, der nach einer Pause von 27 Jahren seit 2024 wieder im Spielkalender steht, sind sie nun die Rekordsiegerinnen. Wolfsburg startet am kommenden Samstag beim 1. FC Nürnberg in die Bundesliga.

Vor 8680 Fans in Ingolstadt, die in großer Mehrheit aus dem 45 Minuten entfernten München angereist waren, schenkten sich beide Mannschaften von Beginn an nichts, dabei waren die zweikampfstarken Wölfinnen durch Nationalspielerin Cora Zikai zunächst gefährlicher und ein maximal unbequemer Gegner. Die Münchnerinnen kamen trotz des von Trainer José Barcala immer wieder lautstark geforderten hohen Pressings nicht ins Spiel und kaum in die Nähe des Strafraums.

Es war bezeichnend, dass der Münchner Führungstreffer wie aus dem Nichts und für Wolfsburg denkbar unglücklich fiel: Nach einem Freistoß von Bühl und einem etwas verunglückten Kopfball von Damjanovic fing Johannes den Ball, kam damit nach einer Kollision mit dem Torpfosten aber damit erst hinter der Torlinie zum Stehen.

Es war der Knackpunkt des Spiels. Wolfsburg leistete weiter verbissen Gegenwehr, doch innerhalb von zwei Spielminuten machte Bühl alles klar. Bei ihrem Freistoßtor flog der Ball durch das Getümmel im Strafraum hindurch, Sekunden nach der Pause traf sie mit einem strammen Linksschuss. Weitere Chancen für die nun spielfreudigen Münchnerinnen folgten, Johannes verhinderte dabei eine höhere Niederlage.

D.Bruno--PV

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