Pallade Veneta - Mihambo weint: "Mein Herz tut weh"

Mihambo weint: "Mein Herz tut weh"


Mihambo weint: "Mein Herz tut weh"
Mihambo weint: "Mein Herz tut weh" / Foto: Axel Kohring - picture-alliance/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Malaika Mihambo weinte, ihre Stimme wurde brüchig, kurz blieben ihr ganz die Worte weg - ihre EM-Pleite hat Deutschlands Weitsprung-Königin total mitgenommen. Mihambo gab alles, doch sie verlor ihren Titel und ging sogar komplett leer aus. "Man gibt immer einen Teil von sich selbst und von daher tut es auch weh, wenn es mal nicht reicht", sagte Mihambo völlig geknickt.

Textgröße ändern:

Mihambo hat in ihrer Karriere schon alles gewonnen, wurde Olympiasiegerin, zwei Mal Weltmeisterin, zwei Mal Europameisterin und gewann insgesamt neun Medaillen bei großen Meisterschaften. Diesmal reichten ihre 6,94 m nur zu Platz fünf.

"Ich nehme das wirklich als Privileg wahr, jetzt hier zu stehen und zu sagen: Mein Herz tut weh, weil ich Fünfte geworden bin", sagte Mihambo hinterher. Aber sie sei dankbar, trotz all der Jahre an der Spitze und einigen Problemen "wieder den Spaß am Sport gewonnen zu haben. Und hier zu stehen und zu weinen und traurig zu sein und sagen zu können: Schade, dass es nicht gereicht hat."

Ausgerechnet Mihambo, Mrs. Zuverlässig in der deutschen Leichtathletik, die, die eigentlich immer liefert, konnte diesmal die Erwartungen nicht erfüllen. "Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man", sagte Mihambo, die nicht mit ihrem Anlauf zurechtkam und bei einem Versuch sogar eine richtige "Arschbombe" gemacht habe: "Pech gehabt. Dumm gelaufen für mich".

Gleichzeitig zeigte sich die 32-Jährige aber für die nächsten Jahre gleich wieder kämpferisch. "Ich bin auf dem Weg, einfach weiterzugehen. Und ich habe auch schon dieses Jahr gesagt, dass ich im Training so gut war wie noch nie, viele Bestleistungen aufgestellt habe. Ich bin wieder fokussiert, motiviert und gebe alles jeden Tag", sagte Mihambo, die zuletzt angekündigt hatte, ihre Karriere bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 fortzusetzen.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Füllkrug trifft beim Comeback: Bremen locker weiter

Niclas Füllkrug hat bei seinem Comeback für Werder Bremen einen Einstand nach Maß gefeiert. Der Rückkehrer stand vier Tage nach seinem Wechsel im DFB-Pokal direkt in der Startelf und traf beim hochverdienten 3:0 (1:0)-Erstrundensieg der Grün-Weißen beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK Hansa per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (53.).

SV Elversberg nach Sieg in Duisburg weiter

Die SV Elversberg hat ihr erstes Pflichtspiel als Fußball-Bundesligist erfolgreich bestritten und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim Drittligisten MSV Duisburg setzten sich die Saarländer in einem nach der Pause munteren Duell mit 3:1 (1:0) durch und tankten eine Woche vor dem Ligastart Selbstvertrauen.

Hoffenheim ohne Probleme in Aue

Europa-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim hat die erste Hürde im DFB-Pokal problemlos übersprungen. Beim überzeugenden 4:0 (3:0) beim sächsischen Viertligisten Erzgebirge Aue gefielen in der Mannschaft von Trainer Christian Ilzer vor allem Doppeltorschütze Patrick Wimmer und das neu verpflichtete Supertalent Nathan De Cat. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können

Formel 1: Norris in Zandvoort auf der Pole

Weltmeister Lando Norris hat sich in einem spannenden Qualifying die Pole Position in Zandvoort geschnappt. Bei der letzten Zeitenjagd an der Nordseeküste drehte der McLaren-Pilot in 1:11,163 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich knapp vor Sprintsieger George Russell im Mercedes (+0,102 Sekunden) und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,133) durch. Norris, der vor der Sommerpause in Ungarn gewonnen hatte, geht damit als Topfavorit in den Großen Preis der Niederlande am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) - schließlich sind Überholmanöver bei dem Ritt durch die Dünen schwer umzusetzen.

Textgröße ändern: