Pallade Veneta - "Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen

"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen


"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen
"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen / Foto: NICOLE HARTMANN - picture alliance / rscp-photo/SID

Vielseitigkeits-König Michael Jung und seine Silber-Kollegen wussten sofort, wessen Nummer sie nach dem großen Triumph bei der Heim-WM in Aachen als Erstes wählen. Das war "genau dein Plan, Peter", freute sich der frischgebackene Weltmeister, umringt von seinen Teamkameraden strahlte der 44-Jährige nach seiner Glanzleistung mit Partner Chipmunk in die Handykamera.

Textgröße ändern:

Denn auf ihren Bundestrainer Peter Thomsen hatten die deutschen Reiter nach dessen Reitunfall vor zwei Monaten beim großen Höhepunkt vor heimischer Kulisse schweren Herzens verzichten müssen - und so wurde erstmal telefonisch genauestens Bericht erstattet.

"Für die meisten von uns war Aachen schon seit geraumer Zeit das Ziel", erklärte Julia Krajewski, auch "Peter hat mehr oder weniger seit Paris darauf hingearbeitet." Doch als die wichtige Stütze dem Team plötzlich wegbrach, "hat er uns alle irgendwie noch enger zusammengeschweißt. Wir hatten wirklich das Gefühl, dass wir es für ihn schaffen mussten."

Ihre Teamstärke stellte die deutsche Equipe über insgesamt vier Wettbewerbstage und drei Teilprüfungen eindrucksvoll unter Beweis, am Ende durften sie stolz die Silbermedaille in Empfang nehmen. An den starken Briten war in der Soers diesmal aber kein Vorbeikommen gewesen - außer natürlich für den überragenden Jung, der sich erstmals seit seinem Premierenerfolg 2010 in Lexington, dem er unter anderem noch vier olympische Goldmedaillen folgen ließ, wieder zum Einzelweltmeister krönte.

"Ein Großteil der Arbeit, der Überlegungen und der Anstrengungen", betonte Krajewski nun, "kam von ihm." Das erfolgreiche Abschneiden sei genauso sehr Thomsens "Verdienst wie der jedes einzelnen in unserem Team", erklärte die Tokio-Olympiasiegerin.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Füllkrug trifft beim Comeback: Bremen locker weiter

Niclas Füllkrug hat bei seinem Comeback für Werder Bremen einen Einstand nach Maß gefeiert. Der Rückkehrer stand vier Tage nach seinem Wechsel im DFB-Pokal direkt in der Startelf und traf beim hochverdienten 3:0 (1:0)-Erstrundensieg der Grün-Weißen beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK Hansa per Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 (53.).

SV Elversberg nach Sieg in Duisburg weiter

Die SV Elversberg hat ihr erstes Pflichtspiel als Fußball-Bundesligist erfolgreich bestritten und ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim Drittligisten MSV Duisburg setzten sich die Saarländer in einem nach der Pause munteren Duell mit 3:1 (1:0) durch und tankten eine Woche vor dem Ligastart Selbstvertrauen.

Hoffenheim ohne Probleme in Aue

Europa-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim hat die erste Hürde im DFB-Pokal problemlos übersprungen. Beim überzeugenden 4:0 (3:0) beim sächsischen Viertligisten Erzgebirge Aue gefielen in der Mannschaft von Trainer Christian Ilzer vor allem Doppeltorschütze Patrick Wimmer und das neu verpflichtete Supertalent Nathan De Cat. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können

Formel 1: Norris in Zandvoort auf der Pole

Weltmeister Lando Norris hat sich in einem spannenden Qualifying die Pole Position in Zandvoort geschnappt. Bei der letzten Zeitenjagd an der Nordseeküste drehte der McLaren-Pilot in 1:11,163 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich knapp vor Sprintsieger George Russell im Mercedes (+0,102 Sekunden) und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,133) durch. Norris, der vor der Sommerpause in Ungarn gewonnen hatte, geht damit als Topfavorit in den Großen Preis der Niederlande am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) - schließlich sind Überholmanöver bei dem Ritt durch die Dünen schwer umzusetzen.

Textgröße ändern: