Pallade Veneta - Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören"

Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören"


Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören"
Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören" / Foto: JORDAN BANK - SID

Für Basketballstar Satou Sabally ist der Traum von der Teilnahme an der WM in ihrer Heimatstadt Berlin endgültig geplatzt. "Darauf habe ich jahrelang hingearbeitet und immer alles gegeben", schrieb die WNBA-Spielerin von New York Liberty am Mittwoch bei Instagram. "Ich muss jetzt auf meinen Körper hören, meine Gesundheit an erste Stelle setzen und mich auf mein vollständige Genesung konzentrieren."

Textgröße ändern:

Sabally leidet weiter unter den Folgen einer Gehirnerschütterung, die 28-Jährige hat seit dem 24. Juni nicht mehr gespielt. Es ist für Sabally die zweite Gehirnerschütterung in recht kurzer Zeit, bereits Anfang Oktober 2025, damals noch in Diensten von Phoenix Mercury, hatte es sie in der WNBA-Finalserie erwischt.

Es falle ihr "unglaublich schwer, euch mitteilen zu müssen, dass ich nicht bei der WM in Berlin dabei sein kann", hieß es in Saballys Post: "Ich bin unfassbar stolz auf dieses Team und werde aus der Ferne unterstützen mit allem was ich habe." Zuletzt hatte Sabally die WM (4. bis 13. September) noch als "absolutes Karriere-Highlight" bezeichnet.

Die Absage kommt nicht überraschend, ist aber ein harter Schlag für die deutsche Mannschaft. Sabally, dreimal WNBA-Allstar, wäre eine Schlüsselspielerin im Kampf um die angestrebte Medaille gewesen. Die Berlinerin hatte das Team des Deutschen Basketball Bundes (DBB) 2024 in der Qualifikation zu Olympia in Paris getragen.

Ob ihre jüngere Schwester Nyara spielen kann, ist ebenfalls unsicher. Die 26-Jährige von Toronto Tempo laboriert an einer Wadenverletzung und fällt wochenlang aus. Auch Leonie Fiebich, Teamkollegin von Satou Sabally in New York, kann derzeit wegen Knöchelproblemen nicht spielen.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

NHL: Seider gewinnt deutsches Duell mit Stützle

Eishockey-Nationalmannschaftskapitän Moritz Seider hat im deutschen Duell mit Tim Stützle den ersten Saisonsieg in der NHL gefeiert. Der 25-Jährige setzte sich mit den Detroit Red Wings mit 5:3 gegen die Ottawa Senators durch.

Tränen beim letzten Tango: Messis emotionaler Abschied

Tränen bei der Nationalhymne, Standing Ovations in der 10. Minute – und natürlich ein Tor zum Abschied: Fußball-Superstar Lionel Messi hat seinen "letzten Tango" getanzt und seine große Nationalmannschaftskarriere an einem hochemotionalen Abend gebührend beendet. Bei seinem 208. und letzten Länderspiel für Argentinien huldigten die 85.000 Zuschauer in Buenos Aires dem achtmaligen Weltfußballer für 21 bewegte Jahre im Trikot der Albiceleste.

Kane auf Rekordjagd: "Der beste englische Spieler jemals"

Nach seinem "perfekten Abend" geriet Harry Kane ins Schwärmen. Es sei "ein wirklich stolzer Moment, ganz sicher", sagte der neue englische Rekordnationalspieler beim TV-Sender ITV. Das galt für ihn selbst, aber auch für alle Fans der Three Lions, die beim 3:0 (2:0) gegen Tschechien "fantastischen Fußball von England" gesehen hatten.

Klopp gratuliert: U21 feiert EM-Ticket vor "toller" Kulisse

Antonio Di Salvo und seine U21-Stars kosteten den Sieg und das EM-Ticket voll aus. "Das war eine super Stimmung. Das Feiern der Mannschaft in der Kurve, mit den vielen Lichtern, das hat richtig Spaß gemacht", sagte der stolze DFB-Trainer nach dem 2:0 (1:0) zum Abschluss der EM-Qualifikation gegen Georgien. "Überragend, einfach toll, das haben wir uns verdient", schwärmte Kapitän Nicolò Tresoldi von der Kulisse mit 20.049 Zuschauern auf der Bielefelder Alm.

Textgröße ändern: