Pallade Veneta - Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss

Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss


Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss
Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss / Foto: Chai von der Laage - picture-alliance/SID

Die deutschen Springreiter haben zum Abschluss der Heim-Weltmeisterschaften in Aachen die zweite Goldmedaille deutlich verpasst. Daniel Deußer, Marcus Ehning und Sophie Hinners, die vor dem Finale allesamt noch Hoffnungen auf ihren ersten Einzel-Weltmeistertitel hegten, mussten sich wegen ihrer zahlreichen Fehler zum Abschluss der Wettkämpfe in der Soers geschlagen geben und fielen aus den Podiumsplätzen.

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Besonders bitter lief es für Deußer: Seine Medaillenträume platzten mit dem entscheidenden Abwurf am letzten Hindernis. Weltmeister wurde der Schweizer Steve Guerdat vor Thibeau Spits aus Belgien. Bronze gewann der Brite Harry Charles.

"Natürlich" sei es im ersten Moment "eine Enttäuschung. Ich bin als Führender in den letzten Tag gekommen", sagte ein geknickter Deußer im ZDF. Vor den Wettkämpfen hätte er Platz sechs, für den es nur noch reichte, zwar sicherlich unterschrieben: "Aber mit dem Fehler am letzten Sprung - da wäre auch noch eine Medaille dringewesen. Von daher ist es doch enttäuschend."

Deußer besaß vor dem Showdown in Führung liegend die größten Titelchancen des Trios. Zwei Tage nach dem Gold mit der Mannschaft leistete er sich aber gleich in der ersten Runde ebenso einen Abwurf wie Ehning und Hinners. Nach einer zunächst guten Runde schien er seine Medaillenchancen zu erhalten, der Abwurf in letzter Sekunde warf ihn aber noch bis auf den sechsten Platz zurück.

Ehning, der schon bei der letzten WM 2006 in Aachen dabei gewesen war, belegte nach einem weiteren Fehler im zweiten Umlauf letztlich den siebten Rang. Bitter lief es auch für WM-Debütantin Hinners: Bei ihr und Wallach Singclair fiel die erste Stange ebenfalls am letzten Hindernis des ersten Umlaufs. Zunächst hoffte Hinners in der zweiten Runde zwar noch auf einen Podiumsplatz, nach zwei weiteren Abwürfen wurde sie aber nur Neunte.

Europameister Richard Vogel und United Touch erlebten einen enttäuschenden Abschluss, sie fielen durch zehn Strafpunkte im ersten Umlauf auf den 22. Rang zurück. Insgesamt blicken die deutschen Reiter in den Olympischen Disziplinen auf sehr erfolgreiche Heim-Wettkämpfe zurück. In Dressur, Vielseitigkeit und Springen feierten deutsche Reiterpaare insgesamt sechs Medaillen: Dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze.

M.Jacobucci--PV

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