Pallade Veneta - Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier

Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier


Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier
Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier / Foto: foto2press - foto2press/picture-alliance/SID

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Waldhof Mannheim und den 1. FC Kaiserslautern nach den schweren Krawallen im Pokal-Derby ins Visier genommen. "Es gibt leider einige Klubs, die mit Teilen ihrer Fanszene nicht mehr klarkommen. Der SV Waldhof und der FCK zählen dazu", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann der Rhein-Neckar-Zeitung: "Die Vorfälle müssen nun konsequent aufgearbeitet werden."

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Mit Blick auf die Sanktionen will Zimmermann dem Sportgericht nicht vorgreifen. "Man muss eine dem Vorgang angemessene Strafe finden, da beneide ich die Sportrichter nicht", äußerte der Jurist: "Man darf sich auch nichts vormachen. Selbst mit strengsten Strafen lassen sich Folge-Taten oft nicht verhindern."

Nachdem beide Klubs ihre Stellungnahmen abgegeben haben, wird aufgrund der Bedeutung des Falles eine mündliche Verhandlung des Sportgerichts erwartet. Es muss von drakonischen Sanktionen bis hin zum Ausschluss der Vereine vom laufenden oder künftigen Pokal-Wettbewerb ausgegangenen werden.

Das von massiven Ausschreitungen überschattete Südwest-Derby hatte Zweitligist Kaiserslautern 1:0 nach Verlängerung beim benachbarten Drittligisten gewonnen. 35 Polizisten sind dabei leicht verletzt worden. Auch 85 Fans mussten medizinisch betreut werden, acht von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Es gab mehrere Festnahmen. 1400 Polizisten waren im Einsatz, die Partie war zwischenzeitlich über eine halbe Stunde unterbrochen.

O.Merendino--PV

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