Pallade Veneta - 5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter

5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter


5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter
5:3 nach 0:2: Herthas Traumstart geht weiter / Foto: Finn Weidmann - picture-alliance/HMB Media/SID

Hertha BSC hat seinen Traumstart in die neue Saison dank eines fulminanten Comebacks fortgesetzt. Die Berliner gewannen zum Auftakt des dritten Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga bei Eintracht Braunschweig nach einem 0:2-Rückstand noch mit 5:3 (2:2) - und setzten sich mit der vollen Punkteausbeute vorübergehend an die Spitze. Auch im DFB-Pokal hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl zuletzt einen Erstrundenerfolg gefeiert.

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Jon Dagur Thorsteinsson (44.), der überragende Kapitän Josip Brekalo (45.+4/69., Foulelfmeter nach Videobeweis), ein Eigentor durch Kevin Ehlers (53.) und Oluwaseun Adewumi (87.) drehten die Partie. Die Niedersachsen waren zuvor durch Yann Sturm (9.) und dem späteren Unglücksraben Ehlers (33.) in Führung gegangen, Jan Urbich (88.) sorgte für den Endstand. Der 1. FC Nürnberg könnte dem Hauptstadtklub die Tabellenführung am Samstag aber wieder abnehmen.

Die Hertha machte sich zunächst selbst das Leben schwer. Ein missglückter Rückpass landete bei Sturm, der nur noch Marius Gersbeck vor sich hatte. Ehlers durfte nach einer Ecke freistehend einköpfen. Dann bediente Brekalo Thorsteinsson, dessen abgefälschter Schuss unter der Latte einschlug. Den Ausgleich besorgte Brekalo selbst, als er aus rund 40 Metern mit viel Gefühl um den herausgeeilten Braunschweiger Torhüter Ron-Thorben Hoffmann herum traf.

Mit dem Doppelschlag im Rücken starteten die Berliner zielstrebiger in die zweite Halbzeit. Brekalo schickte Thorsteinsson auf der rechten Seite, die Hereingabe des Isländers versenkte Ehlers im eigenen Tor. Die Hertha blieb dran. Lino Tempelmann riss Niklas Kolbe bei einer Ecke um, nach Ansicht der TV-Bilder entschied Schiedsrichter Richard Hempel auf Strafstoß. Brekalo verwandelte sicher zur Entscheidung.

E.Magrini--PV

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