Pallade Veneta - Noel Eichinger etabliert sich früh in der Startelf des Karlsruher SC

Noel Eichinger etabliert sich früh in der Startelf des Karlsruher SC


Noel Eichinger etabliert sich früh in der Startelf des Karlsruher SC
Noel Eichinger etabliert sich früh in der Startelf des Karlsruher SC

Neuzugang Noel Eichinger stand in den ersten drei Pflichtspielen des Karlsruher SC jeweils in der Anfangsformation. Der 25-Jährige verbindet Profifußball mit einem Architekturstudium.

Textgröße ändern:

Noel Eichinger hat sich in seinen ersten Wochen beim Karlsruher SC früh einen Platz in der Startelf erarbeitet. Der 25 Jahre alte Offensivspieler begann nach Angaben des Vereins in den ersten drei Pflichtspielen der Saison jeweils von Anfang an.

Der Wechsel nach Karlsruhe war bereits Ende März vereinbart worden. Eichinger bezeichnete die frühe Entscheidung als hilfreich, weil er sich dadurch gezielt auf seine neue Aufgabe vorbereiten konnte. Der KSC beschreibt ihn als laufstarken und intensiven Spieler.

Sein Debüt in der 2. Bundesliga gab Eichinger beim Heimsieg gegen Arminia Bielefeld im nahezu ausverkauften BBBank Wildpark. Für den Neuzugang war der Auftritt zugleich der nächste Schritt auf einem Weg, der ihn über Oberliga, Regionalliga und 3. Liga in die zweithöchste deutsche Spielklasse führte.

Rückschläge gehörten nach Eichingers Darstellung zu dieser Entwicklung. Entscheidend sei gewesen, weiterzuarbeiten und die einzelnen Stationen zu nutzen. Auch außerhalb des Platzes verfolgt er einen professionellen Ansatz. Er hält sich nach eigenen Angaben an einen festen Ernährungsplan und richtet möglichst viele Bereiche seines Alltags am Leistungssport aus.

In den ersten drei Begegnungen setzte der KSC Eichinger vor allem auf dem linken Flügel ein. Moritz Broschinski übernahm dabei die zentrale Position im Angriff. Eichinger sieht sich selbst nicht auf eine Rolle festgelegt, sondern als flexibel einsetzbaren Offensivspieler.

Das Südwestderby beim 1. FC Kaiserslautern blieb ihm besonders in Erinnerung. Fast 5.000 Karlsruher Anhänger begleiteten die Mannschaft, insgesamt waren 49.000 Zuschauer im Stadion. Eichinger bezeichnete die Atmosphäre als besonderes Erlebnis. Direkte Vergleiche mit anderen Derbys hält er für schwierig, weil jede Begegnung eine eigene Bedeutung habe.

Neben dem Profifußball studiert Eichinger Architektur. Er begann das Studium direkt nach dem Abitur und führt es inzwischen online fort, wenn es sein Trainings- und Spielplan zulässt. Kreative Arbeit biete ihm einen Ausgleich zum Fußball.

Der Beruf als Profi nimmt einen großen Teil seiner Zeit ein. Dennoch möchte Eichinger sein Studium fortsetzen und damit eine Perspektive für die Zeit nach der aktiven Karriere offenhalten. Nach eigenen Angaben kann er sich später auch eine Tätigkeit im architektonischen Bereich vorstellen.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

DFB: Klopp neu im Kuratorium der Sepp-Herberger-Stiftung

Bundestrainer Jürgen Klopp gehört ab sofort dem Kuratorium der DFB-Stiftung Sepp Herberger an. Das DFB-Präsidium berief den 59-Jährigen in seiner jüngsten Sitzung in das stiftungsinterne Beratungsorgan, das unter Vorsitz von DFB-Präsident Bernd Neuendorf insgesamt 25 Persönlichkeiten aus Fußball, Politik und Gesellschaft vereint.

Matthäus empfiehlt: "Urbig auf Sicht aufbauen"

Lothar Matthäus wünscht sich Jonas Urbig in absehbarer Zeit als Dauerlösung im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Ich finde, dass man Urbig auf Sicht aufbauen muss, um bei Turnieren in der Zukunft eine klare Nummer eins zu haben", schrieb der Rekordnationalspieler vor der ersten Nominierung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp in seiner Sky-Kolumne: "Vom Alter her ist er derjenige, der die meisten Turniere spielen kann."

Mahomes glänzt bei Comeback - Walker nicht zu stoppen

Neun Monate nach seinem Kreuzbandriss hat Footballstar Patrick Mahomes ein triumphales Comeback in der NFL hingelegt und mit den Kansas City Chiefs ein Ausrufezeichen gesetzt. Im Monday Night Game ließ das Team um den Ausnahme-Quarterback den Denver Broncos beim 31:10 keine Chance, Mahomes schien im ersten Saisonspiel keinerlei Probleme mit seinem linken Knie zu haben.

Rech: Oberdorf "vor der Winterpause zurück" - Sorgen um Amani

Bayern Münchens Frauenfußballchefin Bianca Rech hat sich beim Ausblick auf die Ausfallzeit von Nationalspielerin Lena Oberdorf vorsichtig optimistisch geäußert. "Es wird sicherlich nicht in den nächsten zwei bis drei Wochen sein, aber es sieht so aus, dass wir sie vor der Winterpause zurück haben. Das ist klar", sagte Rech nach dem 3:2-Sieg der Doublesiegerinnen in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen.

Textgröße ändern: