Pallade Veneta - Pogacar scheidet als Vuelta-Leader nach Sturz aus

Pogacar scheidet als Vuelta-Leader nach Sturz aus


Pogacar scheidet als Vuelta-Leader nach Sturz aus
Pogacar scheidet als Vuelta-Leader nach Sturz aus

Tadej Pogacar musste die Vuelta nach einem Sturz auf der achten Etappe mit Verletzungen an Schulter und Kopf aufgeben.

Textgröße ändern:

Für Tadej Pogacar ist die Vuelta auf der achten Etappe vorzeitig zu Ende gegangen. Rund 33 Kilometer vor dem Ziel kam der 27-Jährige nach einem Schlenker zu Fall, stürzte über den Lenker und riss zwei weitere Fahrer mit. Die genaue Ursache war zunächst unklar.

Teamkollegen kümmerten sich sofort um den Gesamtführenden. Pogacar hatte eine Verletzung an der linken Schulter und eine blutende Kopfwunde. Er wurde mit einem Krankenwagen abtransportiert und konnte das Rennen nicht fortsetzen.

Der Slowene hatte die erste Woche mit drei Etappensiegen dominiert und führte das Gesamtklassement mit beinahe vier Minuten Vorsprung an. Die Spanien-Rundfahrt ist die einzige Grand Tour, die ihm noch fehlt. Ende Juli hatte er zum fünften Mal die Tour de France gewonnen; 2024 siegte er beim Giro d’Italia. Offen ist auch seine Teilnahme an der Strassen-WM im September in Montreal, wo er die Titel von 2024 und 2025 verteidigen wollte.

Die 171 Kilometer lange Etappe von Puçol nach Xeraco gewann Bryan Coquard vor Mads Pedersen und Jordi Meeus. Kurz vor dem Ziel kam es zu einem weiteren schweren Massensturz. Neuer Gesamtleader wurde Enric Mas. Der Spanier lag 1:11 Minuten vor Felix Gall und 1:33 Minuten vor dem viermaligen Gesamtsieger Primoz Roglic.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Amateurfußball: Weniger Vorfälle - mehr Abbrüche

Im deutschen Amateurfußball haben Gewalt und Diskriminierung in der vergangenen Saison in ähnlichem Umfang wie im Vorjahr stattgefunden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) berichtete am Freitag in seinem jährlichen "Lagebild Amateurfußball" über 5450 gemeldete Gewalt- oder Diskriminierungsvorfälle in 1,284 Millionen Begegnungen. Der Wert sank damit zum dritten Mal in Folge, im Vorjahr hatten die Schiedsrichter 5566 Zwischenfälle festhalten müssen (Saison 2023/24: 5836 Vorfälle). Gleichzeitig stieg die Anzahl der Spielabbrüche von 825 auf 842.

DFB wird Vereine an Polizeikosten beteiligen

Der Deutsche Fußball-Bund(DFB) wird künftig anfallende Polizeikosten im Rahmen von Hochrisikospielen "mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben". Dies sieht ein Beschluss vor, den das DFB-Präsidium am Freitag getroffen hat. Der DFB sei hierzu "aufgrund der bestehenden Vermögensbetreuungspflicht grundsätzlich auch verpflichtet", hieß es weiter. "Sollte der DFB Gebührenbescheide für Polizeikosten erhalten, werden wir die Kosten an die jeweiligen Vereine weiterreichen", sagte Präsident Bernd Neuendorf.

Regionalliga-Reform: DFB plant für Abstimmung

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) treibt seine Pläne für eine Regionalliga-Reform voran. Wie der Verband am Freitag mitteilte, soll auf einem Außerordentlichen Bundestag am 18. Dezember auf Grundlage des sogenannten Kompass-Modells über eine neue Struktur der vierten Spielklasse entschieden werden. Demnach sei DFB-Generalsekretär Holger Blask mit der Vorbereitung beauftragt worden.

FC Bayern vor Vertragsverlängerung mit Freund

Sportdirektor Christoph Freund steht offenbar kurz vor einer Vertragsverlängerung beim FC Bayern. "Wir haben immer gesagt, dass wir zunächst die Verträge der beiden Vorstände verlängern wollen. Und dass wir anschließend natürlich mit Christoph sprechen, das tun wir. Und deswegen bin ich sehr hoffnungsfroh, dass wir dieses offene Thema dann auch kurzfristig lösen", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem 5:0 (0:0) zum Champions-League-Auftakt gegen FK Bodö/Glimt.

Textgröße ändern: