Pallade Veneta - Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM

Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM


Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM
Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM / Foto: IRIS VAN DEN BROEK - SID

Die Durststrecke geht weiter: Der Deutschland-Achter hat bei der Ruder-WM eine Medaille verpasst. Das einstige Flaggschiff des Deutschen Ruderverbands (DRV) kam im Finale auf der Bosbaan in Amsterdam nur auf den undankbaren vierten Rang und muss weiter auf das erste WM-Edelmetall seit 2019 warten.

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Die Niederlande verteidigten auf ihrer Heim-Regatta in Weltbestzeit erfolgreich den Titel, in einem spannenden Finish lag der Gastgeber nach 5:17,75 Minuten lediglich sechs Hundertstel vor Olympiasieger Großbritannien. Bronze ging an Australien (5:18,28).

Das deutsche Großboot mit Steuermann Jonas Wiesen, Sönke Kruse, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Max John, Julius Christ, Paul Klapperich und Frederik Breuer kam mit einer Bootslänge Rückstand auf das Podest ins Ziel (5:20,71). Nach 300 m lag der Deutschland-Achter auf der äußeren Bahn sogar in Führung, konnte das Tempo der vorderen Drei aber im Anschluss nicht mitgehen.

Bei der WM im Vorjahr hatte Deutschland noch komplett enttäuscht und das Finale verpasst, die EM-Silbermedaille hatte im Vorfeld die Hoffnungen des einst so erfolgsverwöhnten Achters auf eine WM-Medaille befeuert. In Varese waren Anfang August die Niederlande und Großbritannien jedoch nicht am Start. Langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

Der Frauen-Achter kam im B-Finale auf Platz drei ins Ziel und belegte damit den neunten Gesamtrang.

U.Paccione--PV

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