Pallade Veneta - Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start

Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start


Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start
Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start / Foto: Eibner-Pressefoto - picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Die Galavorstellung von Yuito Suzuki hat für einen Frust-Start bei Niclas Füllkrug gesorgt: Der Rückkehrer kassierte mit Werder Bremen zum Auftakt der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga eine herbe Pleite. Die Hanseaten verloren 1:4 (0:2) beim SC Freiburg um den japanischen Dreierpacker und warten damit weiter auf den ersten Sieg beim Ligabeginn seit 2013.

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Suzuki (29./48./55.) mit seinem ersten Dreierpack im 26. Bundesligaspiel und Igor Matanovic (45.) waren für die Freiburger erfolgreich. Die Breisgauer um den früheren Werder-Torwart Mio Backhaus hatten sich am Donnerstag für die Gruppenphase der Conference League qualifiziert. Bremen kassierte die fünfte Niederlage in Folge gegen den SC, beim Ehrentreffer von Dariusz Stalmach (76.) sah Backhaus nicht gut aus. Für Füllkrug war nach rund einer Stunde Schluss.

Füllkrug lief zum ersten Mal seit Mai 2024 in der deutschen Eliteklasse auf. Der Stürmer hatte bereits im Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK Hansa in der Startelf gestanden - und direkt getroffen. Beim 3:0 erzielte der 33-Jährige, der an der Weser einst zum Nationalspieler und Bundesliga-Torschützenkönig avanciert war, vier Tage nach seinem Wechsel auf Leihbasis vom englischen Premier-League-Absteiger West Ham United per Foulelfmeter das zwischenzeitliche 2:0.

Kurz vor dem Anpfiff mussten die Bremer die Nachricht vom monatelangen Ausfall von Jens Stage wegen einer schweren Muskelverletzung verkraften. "Er ist ein absoluter Leistungsträger und ist schwer zu ersetzen", sagte Trainer Daniel Thioune bei DAZN. Sportchef Clemens Fritz ("Das ist ein Riesenschock") sucht bereits nach einem Ersatz für den dänischen Mittelfeldspieler, der bis zum Jahresende fehlen wird: "Wir sind dran." Laut kicker soll Youri Regeer von Ajax Amsterdam ausgeliehen werden.

Die 34.700 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion sahen zu Beginn starke Gäste. Die Bremer spielten zielstrebig nach vorne. Füllkrug war ordentlich eingebunden. Die Gastgeber, die ihren einstigen Stammtorwart Noah Atubolu erst vor wenigen Tagen an den Ligarivalen Eintracht Frankfurt abgegeben hatten, taten sich zunächst schwer.

Der Europa-League-Finalist wurde aber nach knapp 20 Minuten deutlich stärker. Ab diesem Zeitpunkt war Füllkrug in erster Linie der vorderste Werder-Verteidiger. Als Stürmer hing der Routinier meist in der Luft, von Bremen kam in der Offensive nicht mehr viel, Freiburg war am Drücker. Die SC-Führung durch den Kopfball Suzukis nach einer Ecke von Jan-Niklas Beste fiel nicht überraschend.

Auch nach dem Rückstand war Werder fast nur in der Defensive beschäftigt, von Füllkrug war fast gar nichts mehr zu sehen. Matanovic erhöhte per sehenswertem Distanzschuss noch vor der Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war Werder noch nicht richtig zurück auf dem Platz, als Suzuki nach Vorarbeit von Derry Scherhant erneut traf. Kurz darauf schob Suzuki auf Vorlage von Matanovic ein. In der 57. und 59. Minute sorgte Füllkrug zweimal für Gefahr, in der 61. Minute musste er das Feld für Cedric Itten räumen.

O.Pileggi--PV

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