Pallade Veneta - Kosicke: "Geht nicht um eine Übernahme"

Kosicke: "Geht nicht um eine Übernahme"


Kosicke: "Geht nicht um eine Übernahme"
Kosicke: "Geht nicht um eine Übernahme" / Foto: Bernd Feil - picture-alliance/Pressefoto M.i.S./SID

Berater Marc Kosicke hat die Kritik von Uli Hoeneß an seiner Rolle als Berater und Co-Trainer des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp zurückgewiesen. "Es geht nicht um eine Übernahme", sagte Kosicke der Frankfurter Rundschau auf Hoeneß' Vorwurf des "friendly takeover" und ergänzte: "Es geht einfach darum, die richtigen Dinge zu tun."

Textgröße ändern:

Welche das sind? "Dass wir gemeinsam mit den Menschen, die hier arbeiten und denen der Fußball am Herzen liegt, das Optimale für die Nationalmannschaft und den deutschen Fußball herausholen", meinte Kosicke, der seinem langjährigen Klienten und Freund Klopp als "Co-Trainer Strategie, Entwicklung und Innovationen" assistiert.

"Jürgen hat mir augenzwinkernd die Bezeichnung AAF gegeben: Alles außer Fußball", erläuterte Kosicke seine Rolle. Er sieht seine Aufgabe "darin, für Jürgen und sein Trainerteam die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen".

Er sei "kein Entscheidungsträger", betonte Kosicke (55): "Meine Rolle ist es, Perspektiven aufzuzeigen, Impulse zu geben und durch Argumente zu überzeugen. Was daraus gemacht wird, entscheiden andere." Er sehe "keinen Grund", beim DFB "vieles in die Tonne zu kloppen. Besser ist es, zuzuhören, sich alles anzuschauen und zu überlegen: Ist es gut oder geht es noch besser? Wenn es gut ist, lassen wir es auch so."

Die Vermarktung von Klopp habe er abgegeben, berichtete Kosicke, stattdessen habe er "eine Art Personalberaterstatus für ihn und die anderen DFB-Trainer. Eher einen Blick von außen auf die Nationalmannschaft, auf den Verband, auf Abläufe, auf die Markenidentität." An der Agentur projectFIVE habe er "seit eineinhalb Jahren keine Anteile mehr", die Agentur Projekt b leite er weiter, konzentriere sich aber "ausschließlich auf die Beratung des DFB".

Der Verband habe "viele junge, dynamische Mitarbeitende", mit Klopp könne die Stimmung "sogar noch besser" werden, sagte Kosicke. Zwar könne niemand alleine ein Land verändern, "aber durch positive gemeinsame Erlebnisse und Ergebnisse mit der Nationalmannschaft kann sich die Stimmung drehen". Ziel sei es, dass "die Leute wieder stolz sein können auf ihre Nationalmannschaft".

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

Textgröße ändern: