Pallade Veneta - Messi beendet Nationalmannschaftskarriere

Messi beendet Nationalmannschaftskarriere


Messi beendet Nationalmannschaftskarriere
Messi beendet Nationalmannschaftskarriere / Foto: JUAN MABROMATA - SID

Fußball-Superstar Lionel Messi beendet seine Karriere in der argentinischen Nationalmannschaft. 43 Tage nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) verkündete der 39-Jährige diese Entscheidung bei Instagram. Dieser Entschluss sei einer, "der weh tat und in der Seele weiterhin schmerzt, aber ich verstehe, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist", schrieb Messi in einem emotionalen Post, den er nach eigenen Angaben am 21. Juli, also zwei Tage nach dem Endspiel von East Rutherford, verfasst hatte.

Textgröße ändern:

"Ich schwöre euch, ich habe immer alles gegeben – nicht nur in den letzten Jahren, in denen wir alles gewonnen haben, sondern auch davor", führte Messi aus: "Ich habe immer gekämpft und mich für dieses Trikot verausgabt, um euch Freude zu schenken und euch durch den Fußball stolz darauf zu machen, Argentinier zu sein."

207 Länderspiele absolvierte Messi, in denen er 125 Tore erzielte. Beides sind Bestmarken. Den größten Erfolg feierte er 2022 in Katar, als er Argentinien zum dritten WM-Titel führte. Bei der XXL-WM in den USA, Mexiko und Kanada waren die Südamerikaner ganz nah dran, diesmal aber scheiterten sie im Finale an Spanien. Auch zwölf Jahre zuvor hatte Messi das WM-Endspiel 2014 gegen Deutschland verloren, ebenfalls mit 0:1 nach Verlängerung.

"Ich gehe mit der Ruhe und dem Stolz, euch gemeinsam mit meinen Mitspielern Traum-Momente geschenkt zu haben. Es war verrückt, das alles mit euch erleben zu dürfen. Ich liebe euch!", schrieb Messi: "Danke, Gott, dass du mich zum Argentinier gemacht hast."

Nach dem Tod seines Vaters - Jorge Messi war am 8. August verstorben - sei er "noch überzeugter als zuvor", dass sein Rücktritt richtig sei.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Bauchmuskelzerrung: Gruda verpasst Länderspiele

Offensivspieler Brajan Gruda muss wegen einer Bauchmuskelzerrung auf seine Reise zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft verzichten. Dies teilte Grudas Klub RB Leipzig am Montag mit. Der 22-Jährige erlitt die Verletzung am Sonntag beim 0:2 in der Fußball-Bundesliga bei Bayer Leverkusen. Er war für den "zweiten" Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp eingeplant und hätte am Sonntag nach Herzogenaurach reisen sollen.

Finale als Ziel? Gwinn hat "Lust auf mehr"

Führungsspielerin Giulia Gwinn hat die großen Ambitionen des FC Bayern in der Champions League vor dem Auftakt der Ligaphase unterstrichen. Dass die Münchnerinnen in der Vorsaison erst im Halbfinale am FC Barcelona gescheitert waren, mache "nur Hunger auf mehr, nur Lust auf mehr", sagte die DFB-Kapitänin am Montag: "Wir haben einfach gespürt in unserer Mannschaft, dass wir bereit sind, noch weiter gehen zu können. Und das ist auch das Ziel für diese Saison."

Bild: Blessin vor Unterschrift in Gladbach

Alexander Blessin steht kurz vor einer Unterschrift als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll der 53-Jährige beim Bundesliga-Schlusslicht einen Vertrag über drei Jahre (zwei Jahre plus Option) erhalten. Eine Einigung mit allen zuständigen Gremien sei erfolgt.

Eralp lehnt Berliner Olympia-Bewerbung ab

Weiterer herber Rückschlag für Berlin im nationalen Olympia-Schlussspurt: Am Tag nach der Abgeordnetenhauswahl in der Hauptstadt hat Elif Eralp, Spitzenkandidatin des Wahlsiegers Die Linke, deutlich Abstand genommen vom Pro-Olympia-Beschluss der bisherigen Landesregierung. "Ich habe ganz klar gesagt, dass ich beispielsweise die sechs Millionen (Euro;d.Red.), die schon für die Olympia-Bewerbung ausgegeben wurden, für eine Steuergeldverschwendung halte. Und es sollen ja noch viele Millionen, Milliarden dazukommen. Ich sehe keinen Vorteil für Berlin. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden, Olympia zu unterstützen. Und das sehe ich auch heute noch so", sagte Eralp, deren Partei mit der Regierungsbildung beauftragt ist, am Montag bei einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern: