Pallade Veneta - Rekordverkauf perfekt: Ansah verlässt Union Berlin

Rekordverkauf perfekt: Ansah verlässt Union Berlin


Rekordverkauf perfekt: Ansah verlässt Union Berlin
Rekordverkauf perfekt: Ansah verlässt Union Berlin / Foto: dts Nachrichtenagentur GmbH - picture alliance/dts Nachrichtenagentur/SID

Fußball-Bundesligist Union Berlin und Stürmer Ilyas Ansah gehen nach nur einem Jahr getrennte Wege. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wechselt der 21-Jährige in die Premier League zum Aufsteiger Hull City. Laut Medienberichten beträgt das Gesamtpaket für den Angreifer, der bei seinem neuen Klub einen Vertrag bis 2031 erhält, mindestens 21 Millionen Euro. Damit löst Ansah Taiwo Awoniyi (rund 20,5 Millionen), der 2022 zu Nottingham Forest gegangen war, als Rekordverkauf der Köpenicker ab.

Textgröße ändern:

"Das Interesse aus England und das Angebot von Hull City waren sowohl für den Spieler als auch für uns als Verein sehr attraktiv", sagte Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball. Nach konstruktiven Gesprächen mit allen Beteiligten habe man sich deshalb gemeinsam dazu entschieden, Ansahs Wechselwunsch in die Premier League nachzukommen.

Im Sommer 2025 war der U21-Nationalspieler für kolpotierte vier Millionen Euro vom SC Paderborn nach Berlin gekommen. Seitdem absolvierte er 37 Pflichtspiele für die Eisernen und erzielte dabei fünf Tore. "Mit Ilyas verlässt uns ein junger, talentierter Spieler, der in der vergangenen Saison in der Bundesliga einen guten Entwicklungsschritt genommen und seine Qualitäten auf hohem Niveau nachgewiesen hat", sagte Heldt.

Am Mittag gab Union dafür die Verpflichtung von Kastriot Imeri bekannt. Der 26 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler kommt von den Young Boys Bern, mit denen er zweimal die Schweizer Meisterschaft sowie einmal den Schweizer Pokal gewann. Der Schweizer Nationalspieler trainierte in der vergangenen Saison bereits unter Union-Coach Mauro Lustrinelli während seiner Leihe zum FC Thun. Zur Vertragslaufzeit machte Union wie üblich keine Angaben.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

Textgröße ändern: