Pallade Veneta - Desolater HSV geht gegen Mainz unter

Desolater HSV geht gegen Mainz unter


Desolater HSV geht gegen Mainz unter
Desolater HSV geht gegen Mainz unter / Foto: Witke - picture-allinace/nordphoto GmbH/SID

Zweites Spiel, zweite Pleite: Der Hamburger SV hat den Start in die Bundesliga völlig verpatzt und gerät damit schon früh in der Saison unter Druck. Nach einer desolaten Vorstellung ging die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin zu Hause gegen den FSV Mainz 05 mit 0:5 (0:2) unter. Sheraldo Becker (19.), Phillipp Mwene (41.), Doppelpacker Phillip Tietz (48., 83.) und Ransford Königsdörffer (90.+1) schockten die Hamburger Fans im Volksparkstadion mit ihren Treffern. Und der HSV? Enttäuschte auf ganzer Linie.

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Nach der 0:2-Auftaktniederlage bei Borussia Dortmund und der nächsten Pleite vor den eigenen Fans dürfte es rund um den Klub nun schon unruhiger werden. Schließlich sind die Erwartungen an der Elbe nach dem ambitionierten Transfersommer mit Ausgaben von rund 30 Millionen Euro für Spielmacher Fabio Vieira, Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi, Stürmer Terem Moffi und Co. gestiegen - zu Hause wollte der HSV eigentlich die ersten Punkte einfahren und ein Zeichen setzen. Doch stattdessen erlebten die 57.000 Zuschauer einen Nachmittag zum Vergessen.

Mainz zeigte einmal mehr seine enorme Auswärtsstärke unter Trainer Urs Fischer, der erste Sieg der Saison nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Paderborn war mehr als verdient.

"Wir wollen alles rauslassen, was in uns steckt und das Spiel gewinnen", hatte Polzin vor der Partie gesagt, doch ohne den zunächst auf der Bank sitzenden Königstransfer Vieira fand der HSV offensiv zunächst eigentlich nicht statt. Mainz wirkte eingespielter, strukturierter und hatte die besseren Ideen.

Folgerichtig kamen die "Nullfünfer" durch Nadiem Amiri (14.) zu der ersten richtig guten Chance der Partie, fünf Minuten später schlugen sie dann zu - Becker behielt nach einem Konter die Nerven und schob lässig ein.

Dem HSV fiel auf der anderen Seite lange doch verblüffend wenig ein, um zu eigenen Möglichkeiten zu kommen, die Bemühungen blieben immer wieder im Mainzer Abwehr-Dickicht hängen. Und die Standards? Auch eher ungefährlich. Und weil die Hausherren defensiv weiter anfällig blieben, konnte Mwene noch vor der Pause erhöhen.

Zur zweiten Halbzeit brachte Polzin dann drei Neue um Vieira, das Stadion hoffte auf eine Aufholjagd - aber nur kurz. Denn stattdessen machte Tietz nach erneuter Vorarbeit des starken Becker alles klar.

Immerhin: Der HSV gab sich nicht auf. Die Mannschaft versuchte noch einmal irgendwie zurückzukommen, doch gegen die abgezockten Mainzer gelang am Sonntag so gut wie nichts.

E.M.Filippelli--PV

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