Pallade Veneta - Mit Rennglück: Antonelli triumphiert auch in Madrid

Mit Rennglück: Antonelli triumphiert auch in Madrid


Mit Rennglück: Antonelli triumphiert auch in Madrid
Mit Rennglück: Antonelli triumphiert auch in Madrid / Foto: Pierre-Philippe MARCOU - SID

Kimi Antonelli eilt weiter mit großen Schritten dem WM-Titel entgegen. Der Mercedes-Pilot triumphierte beim Großen Preis von Spanien auf dem neuen Madring und hatte dabei Rennglück: Eine für ihn sehr günstige Virtual-Safety-Car-Phase nutzte der Italiener eiskalt aus.

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Und so jubelte am Ende Antonelli über seinen bereits achten Saisonsieg im 14. Rennen, der 20-Jährige landete vor Max Verstappen im Red Bull und Lando Norris im McLaren. George Russell im zweiten Mercedes wurde Fünfter hinter Charles Leclerc (Ferrari). Antonelli baute seinen Vorsprung in der WM weiter aus und liegt jetzt 81 Punkte vor Russell.

Bitter verlief das Rennen für Norris: Der Weltmeister lag zu Beginn klar auf Siegkurs, doch als das virtuelle Safety Car ausgerufen wurde, war Norris gerade an der Boxeneinfahrt vorbeigefahren. Alle anderen wechselten jedoch in dieser Phase die Reifen, Norris fiel dadurch zurück.

Zu diesem Zeitpunkt war Lewis Hamilton bereits ausgeschieden. Der Rekordweltmeister musste seinen Ferrari aufgrund technischer Probleme mit der Bremse abstellen. Nico Hülkenberg (Emmerich) holte im Audi als Zehnter einen WM-Punkt.

Polesetter Norris hatte einen sehr guten Start erwischt und fuhr als Führender in die erste Kurve. Hinter ihm ging es turbulent zu. Antonelli, Verstappen und Hamilton lieferten sich packende Zweikämpfe. Zunächst überholte Verstappen Antonelli und war kurzzeitig Zweiter. Doch die Rennleitung entschied, dass der Niederländer seine Position an den auf Platz vier fahrenden Hamilton wegen eines harten Manövers zurückgeben müsse.

"Was soll das?", funkte Verstappen wütend - doch es half nicht. Von der Entscheidung profitierte Antonelli, der so ohne Probleme an Verstappen vorbeikam. Und wenig später durfte sich der Italiener erneut freuen, als Lance Stroll ausrollte und das virtuelle Safety Car ausgerufen wurde.

Norris zeigte eine starke Reaktion. Der Titelverteidiger war der schnellste Fahrer im Feld und kämpfte sich wieder an die Spitzengruppe heran. In Führung lag derweil Leclerc, der auf harten Reifen gestartet war und seinen Boxenstopp lange herauszögerte.

"Wofür machen wir das? Was ist der Plan", funkte Leclerc an die Box. Die Ferrari-Strategen antworteten, dass sie auf eine Safety-Car-Phase hofften. Doch der Plan ging nicht auf. Das erhoffte Chaos blieb aus, die Fahrer lieferten sich zwar einige Duelle, hielten sich aber schadlos.

Erst als Leclerc in der 48. Runde in die Box kam, übernahm Antonelli die Führung. Verstappen folgte knapp dahinter, der Ex-Weltmeister musste sich aber vor allem gegen Norris verteidigen und hatte kaum Gelegenheit, Antonelli anzugreifen. Leclerc kam als Vierter vor Russell zurück auf die Strecke.

Die Lokalmatadoren Fernando Alonso und Carlos Sainz hatten mit der Entscheidung wie erwartet nichts zu tun. Die beiden Spanier, von den Fans lautstark bejubelt, kamen weit abgeschlagen außerhalb der Punkte ins Ziel.

Deutlich näher dran war Hülkenberg. Der Deutsche kämpfte sich ganz zum Schluss in die Punkteränge.

H.Ercolani--PV

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