Pallade Veneta - Hertha-Befreiungsschlag dank Lukebakio

Hertha-Befreiungsschlag dank Lukebakio


Hertha-Befreiungsschlag dank Lukebakio
Hertha-Befreiungsschlag dank Lukebakio / Foto: © FIRO/SID

Hertha BSC ist in der Fußball-Bundesliga dank Dodi Lukebakio der erhoffte Befreiungsschlag geglückt. Die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz gewann beim FC Augsburg verdient mit 2:0 (0:0) und holte am fünften Spieltag endlich den ersten Sieg. Damit überholten die Berliner mit nun vier Punkten auch den FCA, der bereits die vierte Niederlage hinnehmen musste.

Textgröße ändern:

Angreifer Lukebakio brachte die Hertha in der 57. Minute mit seinem zweiten Saisontreffer in Führung. Der Ex-Augsburger Marco Richter beseitigte in der Nachspiel (90.+3) die letzten Zweifel. Ansonsten mussten sich 25.789 Zuschauer über weite Strecken mit fußballerischer Magerkost zufrieden geben.

Für den FCA war es bereits die dritte Heimpleite der Saison. Der neue Trainer Enrico Maaßen steht vor der Partie in Bremen bereits unter Druck. Die Hertha wendete dagegen den schlechtesten Saisonstart seit 1990 (vier Niederlagen, ein Remis) ab und kann vor dem Heimspiel gegen Leverkusen etwas durchatmen.

Beim FCA stand der von Fenerbahce kurz vor Transferschluss ausgeliehene Stürmer Mergim Berisha gleich in der Startelf. Und der U21-Europameister erlebte bei seiner Bundesliga-Premiere von Beginn an eine umkämpfte Partie. Die Berliner wirkten spielerisch etwas reifer, Kapital konnten sie aus ihrer Überlegenheit aber zunächst nicht schlagen. Nach vorne agierte die "alte Dame" zu harmlos.

Der FCA hatte in der Offensive zunächst auch nichts zu bieten - bis zur 23. Minute: Nach feinem Pass von Berisha steuerte Ermedin Demirovic alleine auf das Berliner Tor zu, Filip Uremovic riss ihn als letzter Mann aber um. Die Hertha hatte ganz viel Glück, dass Schiedsrichter Harm Osmers nur Gelb zeigte. Der VAR griff nicht ein.

Immerhin wachte Augsburg nun etwas auf. Berisha traf aber nur den Außenpfosten (28.). Auf der anderen Seite verfehlte Chidera Ejuka (35.) bei der besten Hertha-Chance nur knapp das Ziel. Das war's in einer ereignisarmen ersten Hälfte auch schon.

Nach dem Wechsel änderte sich erst einmal wenig. Die Berliner Führung fiel deshalb fast aus dem Nichts, als Lukebakio per Kopf eine Flanke von Kapitän Marvin Plattenhardt verwertete. Die Hertha hatte die Partie danach weitgehend im Griff. Der limitierte FCA schaffte es trotz offensiver Einwechslungen kaum, Druck zu machen.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: