Pallade Veneta - Halstenberg: Trainerdiskussion in Leipzig "sehr übertrieben"

Halstenberg: Trainerdiskussion in Leipzig "sehr übertrieben"


Halstenberg: Trainerdiskussion in Leipzig "sehr übertrieben"
Halstenberg: Trainerdiskussion in Leipzig "sehr übertrieben" / Foto: JOHN MACDOUGALL - SID

Fußball-Nationalspieler Marcel Halstenberg hält die Debatten um Trainer Domenico Tedesco bei Pokalsieger RB Leipzig für unangebracht. "Man sollte nicht gleich immer alles infrage stellen, nur weil wir ein paar Anfangsschwierigkeiten hatten. Und die Trainerdiskussion finden wir ohnehin alle sehr übertrieben", sagte der 30-Jährige dem kicker.

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Die Kritik an Tedesco ist nach der 0:4-Pleite der Sachsen bei Eintracht Frankfurt am Samstagabend lauter geworden. RB, das am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) zum Auftakt der Champions League auf Schachtjor Donezk trifft, sammelte in den ersten fünf Bundesliga-Spielen nur fünf Punkte und ist Tabellen-Elfter.

Im Umfeld wird bereits spekuliert, Tedesco dürfe sich zum Start der Königsklasse keine weitere Niederlage erlauben. Mit dem früheren Gladbacher und Dortmunder Trainer Marco Rose, der einst Schwesterklub RB Salzburg trainierte und in Leipzig lebt, wird sogar schon ein möglicher Nachfolger ins Spiel gebracht.

Halstenberg wies Zweifel an Tedescos Marschroute zurück. "Wir als Mannschaft halten fest an dem Spielstil, den der Trainer gewählt hat. Wir wollen den Ball haben, den Gegner dominieren und uns so Torchancen herausspielen", sagte er.

Zudem nahm er den Coach persönlich in Schutz. "Er ist ein Mensch, der sich viele Gedanken macht und mit allen Spielern redet. Und taktisch war es grandios von ihm, wie er nach dem Trainerwechsel vieles verändert hat, fußballerisch den Wert auf Ballbesitz legte und probierte, die Mannschaft mit einer dominanten Spielweise zu stärken. Mit ihm sind wir zu unseren Stärken zurückgekehrt."

D.Bruno--PV

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