Pallade Veneta - Xhaka gesteht Erwerb eines Impfzertifikates

Xhaka gesteht Erwerb eines Impfzertifikates


Xhaka gesteht Erwerb eines Impfzertifikates
Xhaka gesteht Erwerb eines Impfzertifikates / Foto: ALEX GRIMM - SID

Der Schweizer Fußball-Nationalspieler Granit Xhaka (33) hat in der Impfaffäre den Erwerb eines Zertifikates eingeräumt. Nachdem die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern bereits Ermittlungen wegen eines möglicherweise gefälschten Nachweises eingeleitet hatte, gab der frühere Bundesliga-Profi am Montag in einem Beitrag auf Instagram zu, aufgrund von "Ängsten und Verunsicherung" die Bestätigung einer Covid-Impfung gekauft zu haben.

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Er sei damals "stark verunsichert" gewesen und habe "große Bedenken" gehabt. "Ich empfand tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff und war von Ängsten und Verunsicherung geprägt", schrieb Xhaka in einer Stellungnahme: "In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe ich eine Impfbestätigung erworben, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären." Dies bezeichnete er nun als "Fehler": Er werde "die Verantwortung" übernehmen und bei der Aufarbeitung "vollumfänglich" mit den zuständigen Behörden kooperieren.

Aufgrund der Affäre wird Kapitän Xhaka in dieser Woche nicht zur Schweizer Nationalmannschaft reisen. "Wir begrüßen, dass Granit diesen Schritt macht und sich der Aufarbeitung stellt. Gleichzeitig sind wir gemeinsam zum Schluss gekommen, dass es im Interesse der Mannschaft ist, diesen Zusammenzug ohne ihn zu bestreiten", teilte der Schweizer Verbandschef Peter Knäbel mit. Ob Xhaka, der maßgeblich am Double-Gewinn von Bayer Leverkusen im Jahr 2024 beteiligt war, danach in die Nati zurückkehren wird, blieb offen. Im Anschluss an die Länderspielpause werde die Situation "neu beurteilt", sagte Knäbel.

Der Blick hatte zuvor bereits berichtet, dass die Polizei im Jahr 2023 die Praxisräume einer Medizinerin durchsucht und Beweise gesichert haben soll. Xhaka werde Anfang Oktober bei der Luzerner Staatsanwaltschaft vernommen.

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft sich am Montag in Belek/Türkei. Dort bereitet sich das Team bis Freitag auf die beiden Auswärtsspiele gegen Nordmazedonien und Schottland (26. und 29. September) vor. Am 3. und 6. Oktober tritt die Schweiz dazu in Luzern gegen Slowenien und Nordmazedonien an.

D.Vanacore--PV

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