Pallade Veneta - München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics

München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics


München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics
München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

München ist die deutsche Bewerberstadt für die Austragung der Olympischen Spiele und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Die bayerische Landeshauptstadt konnte sich in einer Abstimmung gegen die Region Köln-Rhein-Ruhr durchsetzen, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Samstag in Baden-Baden verkündete. Nun kann sich München auf den internationalen Bewerberprozess für die Spiele 2036 vorbereiten, der im kommenden März beginnt und 2029 eine Entscheidung bringen soll.

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Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) sagte, "die Freude ist jetzt unendlich". Er wolle nun mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf dem Oktoberfest den Olympia-Looping zur Feier des Erfolgs fahren. Söder sagte, solch eine Bewerbung sei etwas Historisches. Sein Land wolle Spiele ermöglichen für ganz Deutschland - für Nord, für Süd, für Ost, für West.

Die Entscheidung fiel durch Abstimmung von 141 Stimmberechtigten. Darunter waren Vertreter der 42 olympischen Spitzenverbände, die im DOSB vereint sind. Außerdem die Mitglieder des DOSB-Präsidiums, die zwei deutschen Vertreter des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sowie ehemalige deutsche Olympioniken.

Ursprünglich bewarben sich vier Kandidaten um die Austragung. Hamburg machte nach einem negativen Bürgerentscheid einen Rückzieher. Berlin zog kurz vor der Entscheidung zurück - der Senat machte den Wahlsieg der Linken verantwortlich. Die Entscheidung zwischen München und der Region Köln/Rhein/Ruhr galt im Vorfeld als völlig offen.

Eine Kommission bewertete beide Bewerbungen als sehr gut, mit leichten Vorteilen für München. Ein Hauptunterschied zwischen beiden Bewerbungen war, dass München mit dem Konzept kurzer Wege in einer Stadt werben konnte, während die NRW-Region mit dem Bereitstellen von 17,6 Millionen Eintrittskarten und damit den größten Zuschauerzahlen von Olympischen Spielen warb.

Die Entscheidung über die Spiele 2036 wird vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) 2029 getroffen. Im März nächsten Jahres beginnt nun eine sogenannte strategische Dialogphase der Bewerber mit dem IOC. In dieser Phase sollen die Bewerber eine möglichst Übereinstimmung ihrer Kandidaturen mit den Zielen des IOC erreichen. Ende 2028 beginnt dann die letzte Auswahlphase, der sogenannte Zieldialog. Dieser wird mit einem oder mehreren Bewerbern stattfinden – im Sommer 2029 soll an Ende dieses Dialogs die Entscheidung über den Ausrichter fallen.

E.M.Filippelli--PV

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