Pallade Veneta - DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"

DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"


DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"
DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen" / Foto: Federico Gambarini - picture-alliance/dpa/SID

Gleich neun mögliche Debütanten stehen bei Jürgen Klopps XXL-Casting im "Kader zwei" der deutschen Nationalmannschaft für die Nations League, drei davon stellten sich am Dienstag vor - mit hohen Ambitionen. Mika Baur, Finn Jeltsch und Vitaly Janelt wollen der wankenden DFB-Elf sofort helfen. "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen", sagte Baur, Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur und Mittelfeldmann von Celtic Glasgow. Er betonte: "Man will alles aufsaugen, die Erfahrung machen. Auch Spaß haben, es genießen. Aber natürlich möchten wir alle spielen, Minuten sammeln."

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Was sie einbringen können? Baur berichtete, er habe in Schottland gelernt, wie tief stehende Gegner zu knacken sind - ein Problem, mit dem sich die Nationalelf schwer tut. In der Aufstiegssaison mit Paderborn und nun in Glasgow habe er Spaß gefunden daran, "eklige Arbeit zu machen, zu kämpfen und mein Herz auf dem Platz zu lassen. Vor und zurück zu sprinten, Zweikämpfe zu führen." Körperlich sei er nicht der Stärkste, sagte der 22-Jährige (1,72 m groß), doch könne er "den Gegenspielern wehtun. Da bin ich mittlerweile auf einem super Niveau, dass ich sowohl mit als auch gegen den Ball Input haben kann."

Auch der Stuttgarter Verteidiger Jeltsch will sich am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München gegen Serbien und am Sonntag in Thessaloniki gegen Griechenland "natürlich zeigen, meine Stärken reinbringen, um dem Team zu helfen, das Trainerteam von meinen Qualitäten überzeugen und gut in die Mannschaft reinkommen". Sein Spielstil, glaubt er, passe zu Klopps Idee: "Ich bin ein aggressiver Verteidiger. Mutig, auch offensiv denkend, aggressiv nach vorne verteidigend."

Die Benchmark sei der Weltmeister. "Wenn man so Länder sieht wie Spanien, das den Fußball gerade dominiert - da wollen wir auch hinkommen", sagte der 22-Jährige, der schon mit der U17 Welt- und Europameister war (2023).

Janelt sieht Parallelen zwischen den Anforderungen bei seinem Klub und Klopps Ansatz. "In Brentford spielen wir aggressiv gegen den Ball, egal gegen wen - wir versuchen, unserer Linie treu zu bleiben." Er selbst sieht sich als "Teamspieler", berichtete der Mittelfeldmann: "Ich mache die Drecksarbeit für die Jungs vor mir. Ich versuche, ihnen den Weg freizuschaffen."

Außerdem sei er "ein gutes Bindeglied zwischen den Älteren und den Jüngeren. Ich glaube, dass da meine Stärken sind. Dass ich auch relativ präsent bin und meine Meinung sage. Ich versuche, viel zu kommunizieren auf dem Spielfeld. Ich glaube, das kann der Mannschaft sehr helfen."

J.Lubrano--PV

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