Pallade Veneta - Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"


Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"
Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht" / Foto: FRANCK FIFE - SID

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

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Das gehöre "zu einem Lebensweg dazu: Man kann nicht nur schöne Dinge tun. Ich glaube, wir alle befinden uns auf einem Lebensweg, auf dem wir Dinge tun, die nicht gerade toll sind", sagte Zidane. Der frühere Mittelfeldstar hatte im Endspiel der Weltmeisterschaft in Deutschland den Italiener Marco Materazzi per Kopfstoß niedergestreckt. Zidane sah im letzten Spiel seiner Karriere die Rote Karte, die Franzosen verloren im Elfmeterschießen.

"Die Bilder erinnern mich immer wieder daran, da sie überall in Dauerschleife laufen", sagte Zidane und lächelte: "Zum Glück habe ich nicht nur das gemacht und es gibt noch andere, schönere Momente. Deshalb denke ich eher an die positiven Momente." Gesprochen habe er mit Materazzi seit jenem Tag nicht mehr.

Die Zeit nach dem Finale war für Zidane keine einfache. "2006 wusste ich noch nicht, dass ich einmal Trainer werden würde. Ich dachte, das wäre das Ende, daher war es sehr schwierig", sagte er.

Ausgerechnet gegen Italien feiert Zidane sein Heimdebüt als Nationaltrainer der Franzosen, mit denen er Welt- und Europameister geworden war. Zum Auftakt hatte Les Bleus jeweils 1:0 in der Türkei und in Belgien gewonnen.

S.Urciuoli--PV

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