Pallade Veneta - "Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB

"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB


"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB
"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB / Foto: Memmler - picture-alliance/nordphoto GmbH/SID

Am Donnerstagabend arbeitete Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Textgröße ändern:

Mertesacker, Weltmeister von 2014, berichtete, er sei derzeit "noch nicht so sehr" involviert. Dies sei angesichts der medialen Wucht von Klopp auch nicht nötig. "Ich wollte erst mal ein bisschen Pause machen, Freunde und Familie hatten Priorität", sagte Mertesacker. Am Montag aber werde er "mal in Frankfurt vorbeischauen, ich habe so drei bis vier Tage bis Januar, um mal reinzuschnuppern".

Richtig los geht es dann zum Jahresstart. "Die Aufgabe ist sehr groß. Ich habe Respekt, aber auch unglaubliche Lust, für den deutschen Fußball verantwortlich zu sein und wieder etwas mit aufzubauen", betonte der 42-Jährige, der in London lange die Akademie seines Ex-Klubs FC Arsenal geleitet hatte. Sein ZDF-Expertenpartner Christoph Kramer lobte: "Das ist für Per ja kein Kaltstart. Es ist beeindruckend, was er bei Arsenal gemacht hat."

Der frühere Abwehrspieler hat beim DFB einen Vertrag bis 2030 unterschrieben; eine seiner Aufgaben wird die Verzahnung des Nachwuchses, den Hannes Wolf verantwortet, mit der Nationalmannschaft. "Ich warte sehnsüchtig auf Per Mertesacker. Er muss die führende Rolle für die Zukunft des deutschen Fußballs übernehmen", sagte der frühere DFB-Sportdirektor Matthias Sammer. Mertesacker müsse sich "brutal durchsetzen".

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Leclerc gewinnt zweites Training - Mercedes unauffällig

Die Formel 1 geht ohne klaren Favoriten in das Rennwochenende in Malaysia - Kimi Antonelli scheint im runderneuerten Mercedes allerdings noch nach seinem Tempo zu suchen. Der junge WM-Spitzenreiter hatte in den freien Trainings am Freitag nichts mit den Spitzenpositionen zu tun, fuhr auf die Plätze fünf und acht. Charles Leclerc im Ferrari drehte in der zweiten Session in 1:37,528 Minuten die schnellste Runde, im ersten Training war Max Verstappen (1:37,520) noch etwas schneller unterwegs gewesen und hielt damit die Tagesbestzeit.

"Maßnahmen ergreifen": Auch die FA prüft den City-Skandal

Nach dem Schuldspruch im Finanzskandal um Manchester City durch die Premier League schaltet sich nun auch der englische Fußball-Verband FA in den Fall ein. "Die Entscheidung der unabhängigen Kommission hat erhebliche Auswirkungen auf die Integrität des Spiels", erklärte die FA in einer Stellungnahme am Freitag: "Wir prüfen die Entscheidung und ihre Folgen derzeit sorgfältig und werden gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen."

Eishockey: Reindl neuer IIHF-Präsident

Franz Reindl hat es im zweiten Anlauf geschafft und ist neuer Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF. Der 71-Jährige, 2021 bei der Wahl gescheitert, erhielt am Freitag beim Kongress auf Teneriffa die meisten Stimmen. Reindl setzte sich gegen ursprünglich acht andere Kandidaten durch, er ist der erst zweite deutsche IIHF-Präsident nach Günther Sabetzki (1975 bis 1994).

Mehr als zehn Millionen sehen ersten Klopp-Sieg

Auch der erste Erfolg unter neuer Führung wird ein Quotenhit: Beim Premierensieg von Bundestrainer Jürgen Klopp hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft dem ZDF eine starke Einschaltquote beschert. Den 2:0-Sieg über Serbien verfolgten am Donnerstagabend im Schnitt 10,79 Millionen Menschen und damit nur etwas weniger als die Niederlage vier Tage zuvor gegen Griechenland (10,97 Millionen/ARD).

Textgröße ändern: