Nach DFB-Debatte: Kimmich kämpferisch
Joshua Kimmich hat sich nach der Debatte um seine Person kämpferisch gezeigt. "Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören", sagte der Kapitän der Nationalmannschaft nach dem 2:2 (0:1) des FC Bayern beim FC Augsburg.
Über Kimmichs Rolle und seine Zukunft im DFB-Team war während und nach der abgelaufenen Länderspielphase hitzig diskutiert worden. Er wisse jedoch, "wie das Geschäft funktioniert", sagte der 31-Jährige nun: "Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist meine Leistung. Das habe ich die letzten elf Jahre gemacht. Das werde ich weiterhin so machen."
Über zu wenig Rückendeckung von Bundestrainer Jürgen Klopp wollte sich Kimmich nicht beklagen. Klopp hatte die Debatte mit seinem Verzicht auf Kimmich im zweiten Kader selbst eröffnet - und anschließend nicht mehr eingefangen. "Der Trainer hat das von Anfang an ganz klar kommuniziert", sagte Kimmich jedoch: "Er hat auch die Hintergründe kommuniziert. Dementsprechend war das für mich auch okay."
Bei den Bayern ist Kimmich derweil weiter unumstritten. Die Debatte um den Mittelfeldspieler sei "absolut absurd", betonte Sportvorstand Max Eberl am Samstag. Kimmich sei ein "Leader, der vorneweg geht", ein "herausragender Spieler", meinte Eberl: "Wir sollten froh sein, dass wir so einen Spieler bei uns in den Reihen haben."
A.Fallone--PV