Pallade Veneta - Neuer angeschlagen: Bayern in Stavanger mit Urbig im Tor

Neuer angeschlagen: Bayern in Stavanger mit Urbig im Tor


Neuer angeschlagen: Bayern in Stavanger mit Urbig im Tor
Neuer angeschlagen: Bayern in Stavanger mit Urbig im Tor / Foto: TOBIAS SCHWARZ - SID

Der FC Bayern tritt im Champions-League-Spiel beim norwegischen Fußball-Meister Viking Stavanger mit Jonas Urbig anstelle des angeschlagenen Manuel Neuer im Tor an. Das bestätigte Trainer Vincent Kompany nach der Ankunft im Spielort am Montagabend.

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"Manu hat was am Fuß gespürt", sagte der Belgier nach der Ankunft im hohen Norden, der Torwarttausch sei daher "rein medizinisch" begründet: "Damit ist die Frage ganz schnell beantwortet." Neuer fehlte aufgrund der Blessur, die er nach dem Spiel beim FC Augsburg (2:2) gespürt habe, auch beim Abschlusstraining in der Lyse Arena auf dem ungewohnten Kunstrasen. "Ich glaube nicht, dass es so schlimm ist", sagte Kompany, "aber es hat keinen Sinn, dass wir da ins Risiko gehen."

Der 40-Jährige hatte im Bundesliga-Spiel beim FCA am vergangenen Samstag (2:2) beim ersten Gegentor schwer gepatzt. Auch am zweiten war er nicht schuldlos. Kompany hatte ihn danach aber auch in Schutz genommen, auch Sportvorstand Max Eberl oder Präsident Herbert Hainer äußerten sich positiv.

Für Urbig, bis zum Saisonende die "Nummer 1b" hinter dem Weltmeister von 2014 und danach designierter Neuer-Erbe, wird es der dritte Einsatz in dieser Spielzeit. Im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück (4:1) hatte er ebenso einmal hinter sich greifen müssen wie in der Liga bei Aufsteiger SV Elversberg (2:1).

Gegen Königsklassen-Neuling Stavanger komme es am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vor allem auf die richtige "Mentalität" an, betonte Kompany: "Für Viking ist es ein wichtiges Spiel. Ich möchte nicht, dass irgendeiner das Gefühl hat, dass es nicht genau so wichtig ist für uns."

Der Kunstrasen dürfe nicht zum Negativfaktor werden. "Am Ende geht es darum, nicht zu viel darüber nachzudenken", sagte Nationalspieler Jonathan Tah. Er habe in der Jugend beim Hamburger SV sehr oft und zuletzt "vor drei oder vier Jahren" auf Kunstrasen gespielt. "Ganz früher habe ich auf Grand (Ascheplatz, d.Red.) gespielt, dagegen ist Kunstrasen luxuriös", sagte Tah schmunzelnd.

A.Saggese--PV

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