Pallade Veneta - Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause

Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause


Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause
Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause / Foto: Patricia de Melo Moreira - AFP

Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes am Montag hervorgeht, muss der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächstes Länderspiel gegen Dänemark am 14. November in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde.

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Das am 9. Oktober eröffnete Verfahren war am Montag abgeschlossen worden. Der Disziplinarrat gab dabei der Anklage in vollem Umfang statt. Ronaldo habe demnach vorsätzlich gegen Artikel 160 der Disziplinarordnung verstoßen. Seine Sperre hat Ronaldo bereits größtenteils abgesessen. Der 30-tägige Zeitraum habe bereits mit der vorläufigen Suspendierung am Tag nach der vorläufigen Abreise des Spielers am 30. September begonnen, hieß es in der Mitteilung.

Die auferlegte Geldstrafe dürfte der Superstar derweil verkraften können. Bei seinem kolportierten Wochengehalt von rund vier Millionen Euro beim saudi-arabischen Erstligisten Al-Nassr verdient Ronaldo bereits pro Minute knapp 400 Euro.

Hintergrund des Verfahrens ist Ronaldos Verhalten in der zurückliegenden Länderspielpause in der Nations League. Ronaldo hatte das Trainingslager des Europameisters von 2016 nach dem Nations-League-Spiel in Norwegen (2:1) und vor der Partie in Dänemark überstürzt verlassen. Nationaltrainer Jorge Jesus hatte zuvor angekündigt, den Angreifer erneut nur auf die Bank zu setzen.

Einen Rücktritt schloss Ronaldo zuletzt aus, die Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao machte er aber offenbar von einer Ablösung von Jesus abhängig. Der Trainer habe sein Wort ihm gegenüber gebrochen, klagte Ronaldo. Bei seinen Mitspielern entschuldigte er sich in einem Schreiben für seine Abreise, auch die Fans bat er um Verzeihung.

Mit vier Siegen aus vier Spielen hatte sich Portugal trotz des Wirbels um Ronaldo vorzeitig für das Viertelfinale der Nations League qualifiziert.

O.Mucciarone--PV

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