Pallade Veneta - DHB-Frauen: Sieg verspielt, EM-Form bestätigt

DHB-Frauen: Sieg verspielt, EM-Form bestätigt


DHB-Frauen: Sieg verspielt, EM-Form bestätigt
DHB-Frauen: Sieg verspielt, EM-Form bestätigt / Foto: Bo Amstrup - Ritzau Scanpix/picture-alliance/SID

Die deutschen Handballerinnen haben gut einen Monat vor dem EM-Start ihre starke Form bestätigt, noch mehr Rückenwind allerdings verpasst. Nach dem überzeugenden Erfolg über den dreimaligen Olympiasieger Dänemark vergab das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gegen den WM-Halbfinalisten Niederlande einen Sieg und trennte sich 25:25 (13:12). Ihren Status als Medaillenkandidatinnen haben die DHB-Frauen für die Europameisterschaft in Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und der Türkei dennoch untermauert.

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Am 4. Dezember startet Deutschland in Bratislava gegen Schweden in das Turnier. Die weiteren Gegner sind Co-Gastgeber Slowakei und Serbien. Zuvor warten Ende November noch zwei Tests gegen den Olympia-Zweiten Frankreich. Schon am Freitag (30. Oktober) verkündet Gaugisch sein erweitertes EM-Aufgebot. Darin dürften sich alle Spielerinnen des Kaders, der beim Einladungsturnier "Golden League" in Odense überzeugte, befinden.

Ein Fragezeichen steht noch hinter der langjährigen Leistungsträgerin Xenia Smits. Der 32-Jährigen, die vor wenigen Wochen erstmals Mutter geworden ist, hatte Gaugisch die Tür offengelassen. Ihr Leistungsstand ist aber derzeit ungewiss.

Anders sieht es bei Ersatztorhüterin Sarah Wachter und Rückraumspielerin Nina Engel aus. Sie stachen am Sonntag in Odense hervor. Wachter glänzte mit 17 Paraden, Engel wurde mit zehn Toren beste Werferin der Partie.

Vor 1000 Fans in der SJF Arena rotierte Gaugisch im Vergleich zum 26:21 über Dänemark mehrfach. So wurde etwa Rückraumspielerin Viola Leuchter geschont und fehlte im Kader. Im Tor begann Borussia Dortmunds Wachter für Stammtorhüterin Katharina Filter.

Nach einem schwachen Start in die Partie lag Deutschland schnell hinten (1:4/7. Minute). Doch auch dank mehrerer Paraden von Wachter fand das DHB-Team zügig zurück in die Partie. In der 14. Minute brachte Engel Deutschland erstmals in Front. Danach wechselte die Führung hin und her.

Zu Beginn der zweiten Hälfte tat sich Deutschland erneut schwer. Wachter hielt aber weiterhin stark - nun auch mit dem Kopf (41.). Ein Wurf der Niederländerin Kelly Dulfer landete in ihrem Gesicht. Nach einer kurzen Behandlung konnte sie das Spiel fortsetzen.

Dank Überzahl und eines verwandelten Siebenmeters durch Engel erwischte Deutschland den besseren Start in die spannende Schlussphase (24:23/55.). Beim Stand von 25:24 vergab Emily Vogel die Chance auf die Entscheidung, die Niederländerin Dione Housheer glich mit der Schlussekunde aus.

A.Fallone--PV

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