Pallade Veneta - Kramer gegen Katar-Fragen an Nationalspieler während der WM

Kramer gegen Katar-Fragen an Nationalspieler während der WM


Kramer gegen Katar-Fragen an Nationalspieler während der WM
Kramer gegen Katar-Fragen an Nationalspieler während der WM / Foto: © FIRO/SID

Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach hält Fragen an Nationalspieler zum Thema Katar während des Turniers für nicht förderlich. "Ich finde es nicht zielführend, wenn man während der WM als Medien aktive Spieler dazu befragt. Denn es gibt keine zwei Meinungen zu dem Thema, und auch kein Profifußballer hat eine andere Meinung dazu", sagte der Mittelfeldspieler den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

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Kramer wird während der WM als ZDF-Experte zum Einsatz kommen. Der Profifußball werde auf die Problematik "nicht zu knapp" hinweisen, sagte der Rio-Weltmeister weiter: "Es ist gut und wichtig, dass dies thematisiert wird. Ich glaube aber, dass der Sport während der WM ganz klar im Mittelpunkt stehen wird. Als Spieler hast du dann anderes im Kopf als diese Sachen, die da passieren und an Tragik natürlich nicht zu überbieten sind."

Auch DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff hatte zuletzt betont, die Diskussionen um WM-Gastgeber Katar während des Turniers bestmöglich von der Mannschaft fernhalten zu wollen. "Wir hoffen, dass wir uns während des Turniers auf den Sport konzentrieren können", sagte der 54-Jährige: "Wir wollen uns da nicht wegducken, haben aber gleichzeitig einen Präsidenten da, der sich des Themas stark angenommen hat."

Es gehe darum, "als deutscher Fußball eine Stimme zu haben", führte Bierhoff aus. Und mit Bernd Neuendorf sei "eine Repräsentanz da, um für uns zu sprechen". Man werde aber auch in der Mannschaft "nicht alle Fragen umschiffen können" und deshalb die Spieler "auf dem aktuellen Stand" halten, sagte der Geschäftsführer. Dabei gelte es, bei aller Negativität rund um die Menschenrechte in Katar "eine Freude" auf das Turnier zu wecken.

A.Graziadei--PV

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