Pallade Veneta - Niederlage in Leipzig: Freiburg muss Bayern ziehen lassen

Niederlage in Leipzig: Freiburg muss Bayern ziehen lassen


Niederlage in Leipzig: Freiburg muss Bayern ziehen lassen
Niederlage in Leipzig: Freiburg muss Bayern ziehen lassen / Foto: RONNY HARTMANN - SID

Bundesliga-Überraschungsteam SC Freiburg hat auf der Jagd nach Tabellenführer Bayern München an Boden verloren. Bei der Neuauflage des diesjährigen DFB-Pokalfinales verlor das Team von Trainer Christian Streich am Mittwochabend beim formstarken Cup-Champion RB Leipzig mit 1:3 (0:0). Folglich stehen die Breisgauer, die zuletzt dreimal in Serie gewonnen hatten, vier Zähler hinter dem Rekordmeister.

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RB-Verteidiger Mohamed Simakan (54.), Star-Stürmer Christopher Nkunku (56.) mit seinem zwölften Saisontor und Emil Forsberg per Foulelfmeter (78.) brachten den Freiburgern die dritte Saisonniederlage bei, Lukas Kübler (66.) traf für die Gäste. Zuvor war das Streich-Team lediglich gegen die Bayern (0:5) und Borussia Dortmund (1:3) unterlegen gewesen.

Die so schwach gestarteten Leipziger, die nun seit zwölf Pflichtspielen unbezwungen sind, schoben sich indessen wieder ganz nah an die Champions-League-Ränge heran. Mit 25 Punkten überholte die Mannschaft von Coach Marco Rose gar den BVB und ist wieder in unmittelbarer Schlagdistanz zum SC (27).

"Es ist eine große Aufgabe, die vor uns steht. Wir brauchen einen super Tag und vielleicht auch ein bisschen Glück", hatte Streich vor der Partie gewarnt. Und das nahmen die Freiburger früh in Anspruch. Hatten sich die Leipziger trotz Überlegenheit beim Ballbesitz an der Fünferkette die Zähne ausgebissen, der SC stellte bis dato bekanntlich die zweitbeste Abwehr der Liga, ging es auf einmal ganz schnell.

Nach rasch ausgeführtem Freistoß von Dominik Szoboszlai war Christopher Nkunku (16.) frei durch und lupfte den Ball gegen den Außenpfosten. Bitter für RB: Kurz darauf musste Verteidiger Josko Gvardiol (23.) mit Nasenbluten raus, nachdem er mit Kapitän Willi Orban zusammengeprallt war. Dabei war der Kroate, der ins Krankenhaus gebracht wurde, erst kurz vor Anpfiff in die Startelf gerückt, da Abdou Diallo beim Aufwärmen über Knieschmerzen geklagt hatte.

Großartig geschockt wirkten die Gastgeber aber kaum. RB beschäftigte den SC, der sich selten nach vorne wagte, und begann sich Chancen zu erspielen. Sowohl Andre Silva (24.) als auch der für Gvardiol eingewechselte Benjamin Henrichs (28.) wurden glänzend in die Tiefe geschickt, zielten aus halbrechter Position jedoch beide links am Tor vorbei. Einen von Freiburgs Philipp Lienhart abgefälschten Orban-Kopfball konnte SC-Torwart Mark Flekken (38.) gerade so von der Linie kratzen.

Nach der Pause rannte RB wie entfesselt an. Flekken rettete zunächst noch in höchster Not gegen Nkunku (52.) und Szoboszlai (54.), doch dann folgte der Leipziger Doppelschlag. Simakan drosch einen Latten-Abpraller nach einem weiteren Nkunku-Versuch über die Linie, ehe Nkunku steil geschickt wurde und Flekken im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ. Nur zwei Minuten später parierte der niederländische Schlussmann erneut gegen Silva. Doch Kübler brachte die Freiburger mit einem tollen Schuss von der Strafraumgrenze wieder ins Spiel. Forsberg machte nach einem Foul an Nkunku vom Elfmeterpunkt alles klar.

R.Lagomarsino--PV

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