Pallade Veneta - Schumacher zu Ecclestone: "Werde Formel 1 nicht vergessen"

Schumacher zu Ecclestone: "Werde Formel 1 nicht vergessen"


Schumacher zu Ecclestone: "Werde Formel 1 nicht vergessen"
Schumacher zu Ecclestone: "Werde Formel 1 nicht vergessen" / Foto: CARLOS PEREZ GALLARDO - SID

Mick Schumacher misst den Kommentaren des früheren Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone über seine ungeklärte Zukunft keine größere Bedeutung zu. "Jeder hat immer irgendeine Meinung, so ist das eben", sagte Schumacher vor dem Großen Preis von Brasilien (Sonntag, 19.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) - Ecclestone hatte ihm aus der Ferne geraten, die Königsklasse zu "vergessen".

Textgröße ändern:

Es sei allerdings "schwierig, die Formel 1 zu vergessen, weil ich diesen Sport liebe. Und deshalb werde ich das auch nicht tun", sagte Schumacher. Weiterhin ist unklar, ob er beim Haas-Rennstall einen Vertrag für die Saison 2023 erhält. Teamchef Günther Steiner hatte zunächst eine Entscheidung in Sao Paulo in Aussicht gestellt, am Donnerstag stellte er dann aber klar, dass es frühestens vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi (20. November) Klarheit gibt.

Schumacher indes sieht noch keinen Bedarf für einen Plan B, "zur Zeit brauche ich den nicht." Mit seiner eigenen Saison ist der 23-Jährige grundsätzlich zufrieden. "Es gibt einen Trend, eine konstante Verbesserung in der Saison", sagte er: "Ich habe nicht alle Dinge erreicht, die ich erreichen wollte, aber einige davon."

Niemand sei zudem "ein kompletter Fahrer nach zwei Jahren. Aber ich habe in den Juniorserien gezeigt, dass ich ein Topfahrer sein kann, und das will ich auch in der Formel 1 schaffen." Schumacher fuhr in dieser Saison bislang zweimal in die Top 10, Haas benötigt in den letzten beiden Rennen weiterhin jeden einzelnen Zähler im Kampf um eine gute Platzierung in der Konstrukteurs-WM.

L.Barone--PV

Empfohlen

Nach Hirnhautreizung: Kompany aus Klinik entlassen

Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern ist nach seinem Zusammenbruch in Folge einer Hirnhautreizung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte der Münchner Sportvorstand Max Eberl im Vorfeld der DFB-Pokalpartie des Titelverteidigers gegen den 1. FC Magdeburg. "Das ist, glaube ich, die größte und die schönste Nachricht für uns alle", sagte Eberl in der ARD.

Champions League: Nächster Dämpfer für Bayern-Frauen

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben in der Champions League im Kampf um die Top vier erneut einen Dämpfer kassiert. Der deutsche Double-Sieger kämpfte sich gegen Real Madrid zwar nach einem frühen 0:2-Rückstand noch einmal zurück, kam aber nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus - wie schon im ersten Europapokal-Heimspiel der Saison gegen Manchester City.

Lange Überzahl: Undav erlöst Stuttgart in Paderborn spät

Der VfB Stuttgart hat nach schwierigem Wochen dank Deniz Undav neue Kraft in seinem "Lieblingswettbewerb" getankt und darf weiter vom dritten Pokalfinale in Serie träumen. Der Finalist der vergangenen Saison und Sieger von 2025 setzte sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach langer Überzahl mit 1:0 (0:0) bei Ligakonkurrent SC Paderborn durch.

Schalke 04 scheitert bei Dynamo Dresden

Fußball-Bundesligist Schalke 04 ist frühzeitig aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und rutscht immer tiefer in die Krise. Die offensiv erneut zu harmlose Mannschaft von Trainer Miron Muslic verlor am Mittwoch ihr Zweitrunden-Duell bei Zweitligist Dynamo Dresden mit 0:2 (0:0) und verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Der fünfmalige DFB-Pokalsieger wartet seit sechs Jahren auf die Teilnahme an der Runde der letzten 16 Mannschaften, wettbewerbsübergreifend ist Schalke nun seit fünf Spielen sieglos.

Textgröße ändern: